Beringmeier: Nutztierstrategie darf jetzt nicht im Wahlkampf scheitern

12. März 2021

Die Umsetzung der Nutztierstrategie der Bundesregierung muss jetzt weiter vorangetrieben werden. Nach den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie ist sie mit den europarechtlichen Vorgaben vereinbar und sollte jetzt nicht dem Wahlkampf zum Opfer fallen. Diese Botschaft hat Bauernpräsident Hubertus Beringmeier gestern Bundesministerin Julia Klöckner gemeinsam mit den Präsidenten der Landesbauernverbände mit auf den Weg gegeben.

Die Machbarkeitsstudie hat die rechtlichen und ökonomischen Fragen zur Umsetzbarkeit der Nutztierstrategie und der Empfehlungen der Borchert-Kommission analysiert. Aus Sicht des Bauernverbandes sind vier Faktoren entscheidend für den Erfolg der Strategie:

  • Die langfristige Verlässlichkeit der vorgeschlagenen Tierwohlprämien muss sichergestellt sein.

  • Für die Mittel muss eine langfristige Zweckbindung vorhanden sein.

  • Das Bau- und Umweltrecht muss Hand in Hand mit den fachrechtlichen Vorgaben zur landwirtschaftlichen Tierhaltung gehen.

  • Auch konventionelle Ställe müssen so umgerüstet werden können, dass sie die Voraussetzungen für die zweite Stufe erfüllen.

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