Wasserkooperation NRW erneuert: Gemeinsam für sauberes Trinkwasser in NRW

24. März 2021

Heute ist der Weltwassertag. Ein idealer Tag, um die Wasserkooperationen in NRW, die mittlerweile 30 Jahre Bestand haben, zukunftsfähig zu machen.

Im Rahmen eines digitalen Festaktes unterzeichneten heute WLV und RLV, die Landwirtschaftskammer, das NRW-Umweltministerium sowie Verbände der Wasserwirtschaft ein neues 12-Punkte-Programm zur Zukunft der NRW-Wasserkooperationen. Ziel ist der Ausbau der gemeinsamen Schutzkooperationen für das Trinkwasser, an dem sich heute schon rund 11.700 Landwirte und Gärtner sowie 160 Wasserversorgungsunternehmen beteiligen. 

 

 


Kooperation ist erfolgreicher als Vorschriften und Bürokratie!

WLV-Präsident Beringmeier



Bauernpräsident Hubertus Beringmeier, der für die Bauernfamilien in Westfalen-Lippe die Vereinbarung unterzeichnete, sagte nach der Unterschrift: Die Fortsetzung der Wasserkooperation bestärkt uns in dem Bestreben, weiter gemeinsam für den Schutz des Trinkwassers zu arbeiten. Sie ist zugleich ein Beleg dafür, dass gemeinsames Handeln auf Augenhöhe erfolgreicher ist als Vorschriften und Bürokratie.

Umweltministerin Heinen-Esser erklärte: "Das Kooperationsmodell hat sich zu einer wichtigen und wertvollen Säule im Trinkwasserschutz entwickelt. Der nordrhein-westfälische Weg mit Dialog und Kooperation führt zusammen und bündelt die Kräfte. Das ist auch zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels wichtig.

Im 12-Punkte-Programm erklären die beteiligten Organisationen unter anderem:

  • Kooperationen zwischen der Land- und Wasserwirtschaft werden als sinnvoller und wirksamer Weg erachtet, um die Gewässerschutzberatung in der Landwirtschaft innerhalb der Kooperationsgebiete zu organisieren und Anforderungen des Gewässerschutzes umzusetzen.

  • Die beteiligten Verbände der Wasser- und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen unterstützen ihre Mitglieder organisatorisch und fachlich bei der Umsetzung der Kooperationsarbeit in NRW.

  • Das Land fördert die Kooperationsarbeit in rechtlicher, fachlicher und wissenschaftlicher Sicht und durch die Hinzuziehung seiner Fachdienststellen.

  • Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen organisiert mit ihrer Kompetenz die Kooperationsarbeit und führt die Beratung der Kooperationsbetriebe durch

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