Schlechte Breitband-Infrastruktur auf dem Land bleibt größtes Digitalisierungs-Hindernis

27. August 2021

Die Landwirte in Deutschland sind mit ihrer Internetversorgung weiter unzufrieden. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des DBV-Konjunkturbarometers. 

46 Prozent der im Juni 2021 befragten Landwirte sehen in einer unzureichenden Internetversorgung ein Haupthemmnis bei der weiteren Digitalisierung der Landwirtschaft. Zwei Jahre zuvor waren es nur 39 Prozent der befragten Landwirte.

Der Netzausbau kann offensichtlich nicht Schritt halten mit den Anforderungen der Landwirte und des ländlichen Raums. Für die Land- und Forstwirtschaft biete ein hochleistungsfähiges Internet großes Potenzial für eine ressourcen- und klimaschonende Landbewirtschaftung, für mehr Biodiversität und für weiter verbesserte Bedingungen der Nutztierhaltung.

Die TOP-Hemmnisse für die Digitalisierung der Landwirtschaft sind für die Landwirte neben einer unzureichenden Internetversorgung die „hohen Investitionskosten" (53 Prozent). Mit großem Abstand folgen die „Sorge um die IT-Sicherheit und Datensicherheit" (31 Prozent) sowie „um den Verlust der Hoheit über die eigenen Daten" (28 Prozent).

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