Photovoltaik auf dem Acker: Der WLV formuliert Grundsätze zur Nutzung

07. September 2021

Deutschland hat ambitionierte Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. In der Diskussion gewinnt die Nutzung von landwirtschaftliche genutzten Flächen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen an Bedeutung.

Mit einem Positionspapier will der WLV Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen geben, um mögliche Standorte für solche Anlagen zu bewerten.

Treibende Faktoren der Debatte um Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind

  • die Nutzungskonflikte zwischen Lebensmittelerzeugung und Energieerzeugung
  • die vermehrte Nachfrage nach landwirtschaftlich genutzten Flächen
  • die Auswirkungen auf die Land- und Raumnutzung
  • die Frage nach den Belangen betroffener landwirtschaftlicher Betriebe

Mittlerweile hat sich eine kontroverse Diskussion entwickelt, welche zeigt, dass es begleitender Rahmenbedingungen bedarf. Zwar bietet der Ausbau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen Potential, um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen. Andererseits muss der Ausbau aber auch in eine geordnete Bahn gelenkt werden.


» Landwirtschaftliche Nutzflächen dienen grundsätzlich der Produktion von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen «

aus dem WLV-Positionspapier



In diesem Prozess soll das vorliegende Positionspapier Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen geben, um mögliche Standorte für Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu bewerten und deren Gestaltung und Nutzung mit nachvollziehbaren Kriterien zu vertreten. Es

  • behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen,
  • beschreibt die heute üblichen Anlagentypen und
  • formuliert in den WLV-Leitlinien
    • Grundsätze der Nutzung,
    • Kriterien bei der Standortwahl sowie
    • Wertschöpfung und Beteiligungsmodelle.

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