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Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft geht an den Start

10. September 2021

Für eine bessere Zusammenarbeit in der Lebensmittelkette: Mit diesem Ziel wurde nach der gemeinsamen Erklärung vom 1. März 2021 heute in Berlin die „Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft" (ZKHL) gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben den drei Initiatoren,

  • dem Deutschen Bauernverband,
  • dem Deutschen Raiffeisenverband und
  • dem Handelsverband Deutschland,

fünf weitere Verbände und Organisationen zu den Gründungsmitgliedern:

  • Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels,
  • die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse,
  • die Handelsvereinigung für Marktwirtschaft,
  • der Verein information.medien.agrar und
  • das Wirtschaftswissenschaftliche Institut der Agrarwirtschaft.

Die ZKHL versteht sich als Forum für diejenigen, die eine wirksame Verbesserung in der Zusammenarbeit der Lebensmittelkette anstreben. Gemeinsam erzielte Effizienzgewinne und höhere Wertschöpfung sollen allen Marktbeteiligten zugutekommen. Für die Landwirtschaft soll die Zentrale einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftssicherung leisten. Die Integration des Agrardialogs ist vorgesehen. Für die ZKHL stehen die Bereiche im Vordergrund, die Landwirte, Verarbeiter und Lebensmittelhandel gemeinsam verantworten und auf die sie Einfluss nehmen können.

Die Koordinationszentrale, die ihre Aktivitäten über einen Vorstand, einen Steuerungskreis und die Mitgliederversammlung organisiert, hat sich vier Ziele gesetzt:

  1. Die Installation einer Dialogplattform für konfliktträchtige Themen.
  2. Die Festlegung von Handlungsoptionen bei der Standardsetzung in der Lebensmittelkette.
  3. Die Erarbeitung eines Lebensmittelkodex für die Zusammenarbeit in der Kette.
  4. Die Schaffung einer neutralen Schlichtungsstelle.

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