Beratungsgebühren des WLV bleiben weitgehend stabil

08. April 2022

Umsetzung der neuen WLV-Kostenordnung gestartet

Ab dieser Woche greift die vom WLV-Vorstand im Februar einstimmig beschlossene neue Kostenordnung des WLV. Entgegen dem allgemeinen Trend können durch die Modernisierung der Kostenordnung die Kosten der Beratung in den meisten Bereichen konstant bei 84 €/Std. gehalten werden. Nur bei einigen Spezialberatungen hat der Verband eine Anpassung vorgenommen.

Um die auch im WLV steigenden allgemeinen Kosten aufzufangen, werden nur einzelne Dienstleistungstatbestände teurer. Das betrifft die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der Mitglieder, die Konfliktbearbeitung in Begleitung der speziell hierfür ausgebildeten WLV-Mediator*innen sowie die Beratung zur Hofübergabe, in der es um eine sehr intensive, anspruchsvolle Begleitung von Betrieb und Familie in der Generationenfolge geht. Für diese drei Dienstleistungsbereiche beträgt der Stundensatz künftig 126 €.

Mitgliedschaft sichert einen im Marktvergleich sehr attraktiven Preis

  • Für die bewährte Fachberatung im Agrarrecht (z.B. Pachtrecht, Kaufrecht, Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht), in der Betriebsberatung (z.B. Düngeverordnung, EU-Agrarreform oder Agrarumweltmaßnahmen) oder der außerlandwirtschaftlichen Sozialrechtsberatung (z.B. Deutsche Rentenversicherung, Krankenversicherung, BAFöG, Elterngeld) bleibt es bei dem derzeitigen Stundensatz von 84 €.

  • Die landwirtschaftliche Sozialrechtsberatung (alle Sparten der SVLFG) können Sie weiterhin kostenfrei in Anspruch nehmen.

  • Die unabhängige WLV-Versicherungsberatung (z.B. Versicherungsoptimierung, Vorsorge-CHECK, Beratung im Schadensfall) erhalten Sie ebenfalls weiterhin zu günstigen Mitgliederkonditionen.

  • Die Bürokostenpauschale bleibt bei 10 € bzw. 20 €, die Fahrtkostenpauschale wurde auf 30 € angehoben.

Beratung durch den WLV - ein gute Entscheidung

Die neuen Regelungen sind sorgsam in Haupt- und Ehrenamt entwickelt worden. Auch, wenn einige Dienstleistungen erheblich teurer geworden sind, konnte so das gesamte Dienstleistungspaket mit der Beratung durch die hochqualifizierten Jurist*innen, Sozial- und Agrarrechtsberater*innen und Versicherungsberater*innen attraktiv gehalten werden.

Die preislich angepassten Dienstleistungen werden am freien Markt wesentlich teurer angeboten, so dass auch hier der Mitgliedervorteil für die Zukunft gesichert ist.

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