Eckpunkte für Tierhaltungskennzeichnung liegen vor

10. Juni 2022

WLV mahnt fehlende Details zur Finanzierung an

Am Dienstag hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir die Eckpunkte für sein Konzept einer Tierhaltungskennzeichnung vorgestellt. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen auf einen Blick erkennen, wie ein Tier in landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland gehalten wurde. Kritik kommt vom WLV.

Bei der vom Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir vorgestellten Kennzeichnung der Tierhaltung mahnt Bauernpräsident Hubertus Beringmeier eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung und fehlende Details zur Finanzierung an.

Verbraucherinnen und Verbraucher sollen nach den Vorstellungen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir auf einen Blick erkennen können, wie ein Tier in landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland gehalten wurde. Die Umsetzung soll mit Schweinefleisch beginnen und 5 Stufen beinhalten. Die unterste Stufe ist die Haltung während der Mast entsprechend den gesetzlichen Mindestanforderungen.

Bauernpräsident Hubertus Beringmeier sagt zur Vorstellung: „Ich begrüße, dass die vom WLV geforderte zweite Stufe „Stallhaltung Plus" von Minister Özdemir in das Eckpunktpapier aufgenommen wurde. Damit haben die Initiative Tierwohl und die vielen an dieser Initiative teilnehmenden Betriebe eine Zukunft. Ich fordere jetzt, dass das BMEL noch in diesem Jahr eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung umsetzt und die Frage löst, wie die Umstellung auf höhere Standards finanziert werden soll."

 

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