Frankreich erzeugt weniger Rindfleisch

17. März 2020

(AgE) In Frankreich ist die Rinderproduktion im vergangenen Jahr zurückgefahren worden. Nach Angaben des Statistischen Dienstes beim Pariser Landwirtschaftsministerium (Agreste) belief sich die Bruttoeigenerzeugung 2019 auf rund 5,94 Millionen Tiere, das entsprach gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 1,6 %. Die Anzahl der im Land geschlachteten Rinder ging im gleichen Zeitraum um 2,6 % auf 4,55 Mio. Stk. zurück. Spürbar größer als 2018 fiel der Anteil der importierten Tiere aus; eingeführt wurden im vergangenen Jahr 60.715 Schlachtrinder und damit 29,1 % mehr. Die betreffenden Ausfuhren schrumpften zugleich im Vorjahresvergleich um 1,4 % auf 54.285 Stück.
Deutlich verringert wurden 2019 den Pariser Statistikern zufolge die Importe von Mast- und Nutzrindern, und zwar um 16,6 % auf 21.485 Tiere. Die Exporte von Rindern für diese Zwecke wurden zugleich um 2,6 % auf 1,42 Mio. Stk. ausgeweitet. Zurückzuführen war das maßgeblich auf die um 6,3 % auf 660.755 Tiere gesteigerten Ausfuhren von älteren männlichen Rindern, was laut Agreste vor allem auf die gestiegene Nachfrage in Italien und die Entwicklung der Märkte in Algerien zurückzuführen war. Mitgetragen wurde der Zuwachs bei den Exporten von Mast- und Nutzrindern auch durch die um 9,7 % höheren Ausfuhren von Kälbern. Im Ausland weniger gefragt waren indes Fresser mit einem Gewicht von weniger als 300kg, deren Lieferungen gegenüber 2018 um 10,7 % auf 224.403 Stk. zurückgingen.

 

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