BMEL drängt Polen zum Bau eines ASP-Schutzzauns

29. September 2021

Wie das BMEL mitteilt, hat sich BMEL-Staatssekretärin Beate Kasch ein weiteres Mal mit ihrem polnischen sowie ihrem tschechischen Amtskollegen sowie der EU-Generaldirektion Gesundheit über das weitere Vorgehen bei der ASP-Bekämpfung und insbesondere über Zaunbaumaßnahmen im Grenzgebiet zu Polen ausgetauscht.

Die Sequenzierung des Virus-Typs durch das Friedrich-Loeffler-Institut hat ergeben, dass die Ausbrüche in Deutschland und Polen zusammenhängen, da es Wanderbewegungen von Wildschweinen zwischen Deutschland und Polen gibt. Die EU-Kommission begrüßte das deutsche Konzept eines Schutzkorridors mit zwei festen Zäunen im Sinne einer "weißen Zone". Dennoch bleibt der Infektionsdruck aus Polen weiterhin hoch. Kasch machte daher nochmals deutlich, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen von Deutschland und Polen ist und forderte ihren polnischen Amtskollegen auf, einen weiteren Zaun auf polnischer Seite voranzubringen.
„Leider ist Polen auch weiterhin nicht bereit, sich hier zu bewegen. Und das, obwohl Deutschland personelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung zugesagt hatte. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kampf gegen die ASP ist wichtig – auch in Verantwortung für ganz Europa", so Kasch.

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