Erster ASP-Fall im Landkreis Meißen

20. Oktober 2021

Am 13.10.2021 hat das FLI den Verdacht auf ASP bei einem Wildschwein im Landkreis Meißen bestätigt.

Der Fundort liegt in der Nähe der A13 bei Radeburg und damit ca. 60 km außerhalb der bisher bestehenden Sperrzonen. Das Wildschwein wurde im Rahmen der erweiterten Monitoringmaßnahmen erlegt, bei denen gesund erlegte Wildschweine auch westlich der bisherigen Sperrzonen untersucht werden. Der Eintragsweg des Virus wird derzeit abgeklärt. Allerdings geht der lokale Krisenstab derzeit davon aus, dass es sich nicht um eine Übertragung durch migrierende Wildschweine aus den infizierten Gebieten im Landkreis Görlitz handelt. Wichtig ist, das Ausmaß des Ausbruchgeschehens im Landkreis Meißen festzustellen, insbesondere ob und inwieweit das Infektionsgeschehen vorangeschritten ist, um die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.
Mit Stand vom 14.10.2021 wurden insgesamt 2.393 ASP-Fälle in Brandenburg und Sachsen bestätigt.

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