Unsere Kandidaten für das Präsidentenamt stellen sich vor

Hubertus Beringmeier

  • Landwirt aus Hövelhof-Espeln (Kreis Paderborn)
  • Landwirtschaftlicher Haupterwerbsbetrieb
  • Schweinemast mit Ackerbau

„Ich bin aktiver Landwirt, gerne im Stall und auf dem Acker.“

Susanne Schulze Bockeloh

  • Landwirtin aus Münster
  • Familienbetrieb mit Ackerbau, früher Schweinemast

“Tierwohl, Umwelt- und Naturschutz  sowie die Öffentlichkeitsarbeit sind meine Schwerpunkte.” 

Joachim Pehle

  • Landwirt aus Erwitte (Kreis Soest)
  • Familienbetrieb mit Ackerbau und Schweinemast

Betroffene beteiligen!
Beteiligte betroffen machen!

Am 17. Februar wählt der WLV einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin. Drei Personen bewerben sich bisher um die Nachfolge von Johannes Röring: Die Münsteraner Kreisvorsitzende Susanne Schulze Bockeloh, der Paderborner Kreisvorsitzende ­Hubertus Beringmeier sowie Joachim Pehle aus Erwitte im Kreis Soest.

Wir stellen Ihnen an dieser Stelle die Kandidaten mit ihren Lebensläufen vor.

Das Wochenblatt hat mit allen dreien ausführliche Interviews geführt (nachzulesen im Wochenblatt, Folge 3 vom 16. Januar 2020).

Delegierte wählen Präsident/in

Die Wahl erfolgt durch die Mitglieder des Landesverbandsausschusses. Dies sind 108 Personen, die die ca. 39.000 Mitglieder des WLV repräsentieren.

Sie werden in den Gremien der Kreisverbände im Rahmen der turnusmäßigen Verbandswahlen gewählt oder von den assozierten Verbänden, zum Beispiel vom Landfrauenverband, entsandt. Die Zahl der Delegierten je Kreisverband ist abhängig von der Zahl der Mitglieder im Kreisverband und liegt aktuell zwischen 2 und 9.

Dieses Delegiertensystem ist wegen der Größe des Verbandes erforderlich, ansonsten wäre eine mindestens einmal pro Jahr stattfindende Mitgliederversammlung schon organisatorisch gar nicht möglich. Die Delegierten entscheiden nach eigenem Ermessen, es gibt kein „imperatives Mandat“, denn auch die Delegierten können schon organisatorisch nicht alle Mitglieder ihres Kreisverbandes befragen.

So wird gewählt

Zur Wahl darf sich jedes Mitglied des WLV zwischen dem 18. und 65. Lebensjahr stellen. Es muss nicht durch ein bestimmtes Gremium, z. B. einen Bezirks- oder Kreisverband, vorgeschlagen werden.

Der Versammlungsleiter fragt vor der Wahl die Vorschläge ab. Er gibt sie bekannt, so dass anschließend eine Diskussion stattfinden kann, wenn dies verlangt wird.

Die Wahl erfolgt geheim mit Stimmzetteln. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Das bedeutet: Wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält (Stimmenthaltungen zählen nicht mit), ist gewählt. Es erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmzahlen, falls im ersten Wahlgang kein Kandidat die einfache Mehrheit erreicht hat.

Anschließend gibt der Versammlungsleiter das Wahlergebnis bekannt und fragt den Gewählten, ob er die Wahl annimmt.

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