Ressource Ackerboden schützen!

24. Oktober 2014

Nebenerwerber besichtigen Erdkabel-Baustelle in Raesfeld

Mitglieder des Ausschusses für Nebenerwerbslandwirtschaft des WLV-Kreisverbandes ließen sich von der Firma Amprion über den Fortgang bei der Verlegung des Erdkabels in Raesfeld informieren.

Am 24.10.2014 ließen sich Mitglieder des Ausschusses für Nebenerwerbslandwirtschaft des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Borken von der Firma Amprion über den Fortgang bei der Verlegung des Erdkabels (380-KV-Leitung) am Pilotabschnitt in Raesfeld informieren.

Nach dem Besuch der Ausstellung im Naturparkhaus am Schloss Raesfeld stand die Besichtigung verschiedener Bauabschnitte auf dem Programm. Neben dem Einblick in die technischen Neuerungen brannten die Landwirte darauf zu erfahren, wie mit der wertvollen Ressource Ackerboden beim Bau umgegangen wird.

 

Zum Hintergrund:

Auf vier Pilotstrecken wird in Deutschland getestet, ob Erdkabel für den Transport von Strom im Rahmen der Energiewende geeignet sind. Viele Bürger sehen sie als ideale Lösung im Vergleich zu Hochspannungsleitungen, für die Bauern, unter deren Felder die Kabel verlaufen sollen, sind sie eher ein Grund zur Sorge. Mitte des Jahres haben in Raesfeld die Arbeiten zur Verlegung der ersten Erdkabel-Teststrecke begonnen. Auf einer Länge von 3 Kilometern wird der Boden auf ca. 42 Meter Breite geöffnet und bis zu einer Tiefe von 2,20 Metern ausgehoben. In zwei Gräben von je 5,50 Meter werden die Kabel verlegt, dazwischen verläuft eine 10 Meter breite Baustraße.

Im Test ist dabei auch eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Netzbetreiber Amprion GmbH und Bauern zum Schutz des vom Bau betroffenen Bodens.

Eine Bildergalerie zur Besichtigung des Aussschusses finden Sie hier.

Mehr Informationen zum Erdkabelprojekt finden Sie in der WLV-Pressemeldung
„Erstes deutsches Erdkabelprojekt trägt Bodenschutz Rechnung“

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