Sicherung des Hofes im Krankheitsfall

08. Dezember 2014

WLV empfiehlt Abfassung einerorsorgevollmacht

Wenn man seine rechtlichen Angelegenheiten plötzlich nicht mehr selbst regeln kann, tritt der Ehepartner nicht automatisch als Rechtsvertretung ein. WLV-Rechtsberaterin Maria Leveling-Hoppe sagt, wie Sie sich für diesen Fall absichern können.

Im plötzlichen schweren Krankheitsfall ist ohne weiteres keine rechtliche Vertretung durch den Ehepartner möglich, was die Fortführung der Hofesgeschäfte immens erschweren kann. Hierauf weist WLV-Rechtsberaterin Maria Leveling-Hoppe hin: "Wenn im Krankheitsfall oder aus sonstigen Gründen, Sie Ihre rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, darf/ kann Ihr Ehepartner oder eine andere Person Sie nicht automatisch rechtlich vertreten." Dies gilt für den Abschluss von Verträgen, wie Futterlieferungen, Vieh-käufe und -verkäufe genauso, wie für die Einwilligung in medizinische Eingriffe und die Beantragung von Renten.

Dies ist insbesondere keine Frage des Alters. Geschlossen wird diese Lücke nur über eine Vorsorgevollmacht, die jeder erstellen kann, oder – nachrangig - die Anordnung einer rechtlichen Betreuung durch das örtlich zuständige Amtsgericht. Maria Leveling-Hoppe rät: "Wenn Sie für den Notfall vorsorgen wollen, weil insbesondere Ihr landwirtschaftlicher Betrieb ohne große Hürden weitergeführt werden soll oder Sie die Person, die Sie vertreten soll, selbst bestimmen wollen, dann können Sie dies mit einer Vorsorgevollmacht absichern. Wir beraten Sie hierzu gerne."

Informationen und eine umfassende Beratung hierzu erhalten Sie in Ihrer WLV-Kreisgeschäftssstelle, unter anderem bei Maria Leveling-Hoppe, Tel. 02861/ 9306-61.

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