Führungsmannschaft bestätigt

20. März 2015

Kreisverbandsausschuss stärkt Vorsitzenden den Rücken

Der Kreisverbandsausschuss als höchstes Beschlussgremium der Landwirtschaft im Kreis hat Ludger Schulze Beiering als Kreisverbandsvorsitzenden bestätigt. Direkt zum Antritt der dreijährigen Periode warten große Herausforderungen auf den Vorstand. So sorgt aktuell die Ausgestaltung der Agrarreform für Empörung.

Der Kreisverbandsausschuss als höchstes Beschlussgremium der Landwirtschaft im Kreis hat Ludger Schulze Beiering als Kreisverbandsvorsitzenden bestätigt. In der heutigen Sitzung in der Stadtlohner Gaststätte „Zum Breul“ votierten 96 Prozent der anwesenden 67 Stimmberechtigten für den Weseker.

Als Stellvertretende Vorsitzende komplettieren weiterhin Markus Weiß aus Gemen (100 Prozent Zustimmung) und Heinrich Emming aus Südlohn (96 Prozent) die Führungsriege im WLV-Kreisverband. Des Weiteren bilden wie gehabt die in den Winterversammlungen gewählten Vorsitzenden der 34 Landwirtschaftlichen Ortsverbände plus weitere Delegierte von Landfrauen und Landjugend sowie Sprecher der einzelnen Fachausschüsse den Kreisvorstand.

Die drei Vorsitzenden dankten der Versammlung für das ausgesprochene Vertrauen und das, so Heinrich Emming, "fast schon kommunistische Ergebnis". In seinem Rückblick auf die mit über 1000 Mitgliedern wieder mal gut besuchten Winterversammlungen stellte Herr Schulze Beiering trotz schwieriger wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen fest, dass die Stimmung „im Großen und Ganzen“ ruhig gewesen sei. In den Diskussionen an der Basis hat er vier Hauptthemen ausgemacht:

  1. Wasserqualität/ Nährstoffbericht
  2. Image der Tierhaltung/ Akzeptanz
  3. Öffentlichkeitsarbeit und Darstellung im Verband nach außen
  4. Agrarreform

Speziell letztere Diskussion sorgte auch beim Kreisverbandsausschuss für Zündstoff. Verschiedene Anwesende brachten ihre Empörung zum Ausdruck  über bürokratische Auswüchse bei den Vorgaben der seit 16. März möglichen Beantragung von EU-Förderprämien. Werden beispielsweise Feldstreifen in Form ökologischer Vorrangflächen beantragt, ist dies nicht mehr wie bisher auch in vereinfachter Form möglich. Hierfür genutzte Flächen sind gesondert und quadratmetergenau auszuweisen. Kreislandwirt Heinrich Emming wurde deutlich: "Hier wird alles zunichte gemacht, was Landwirte in den letzten Jahren gerade mit der Blühstreifen-Initiative hier im Kreis Borken freiwillig und unentgeltlich aufgebaut haben." Emming und Schulze Beiering bekräftigten, sich hierzu in allen Gremien und auf allen Kanälen für praxistaugliche Lösungen einzusetzen. Schulze Beiering warb hierfür auch bei Imkern und Vertretern der Hegeringe um Unterstützung.

Die Pressemitteilung zur Wahl des neuen Vorstandes finden Sie hier.

Eine Bildergalerie zur Sitzung finden Sie hier.

 

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