Gemeinsam gegen die Afrikanische Schweinepest!

10. September 2020

ASP-STAY-AWAY-KNIGGE der Borkener-Landgeschichten-Autorengruppe

Das Seuchengeschehen der #AfrikanischenSchweinepest (ASP) hat Deutschland erreicht. Seit heute gibt es den bestätigten Nachweis eines infizierten Wildschweins in Brandenburg. Die Schweinehalter im Kreis Borken sind in brennender Sorge. Was können wir nun tun, um das Schlimmste zu verhindern?

Die Autorengruppe der Social-Media-Initiative Borkener Landgeschichten hat einen ASP-STAY-AWAY-KNIGGE mit Hinweisen für Verbraucher, Spaziergänger, Reisende, Jäger und Berufskollegen zusammengestellt, die wir hier unverändert wiedergeben:

LIEBE VERBRAUCHER: Ihr könnt #ohneGefahr weiter #Schweinefleisch essen! Das Virus ist nur auf Haus- und Wildschweine übertragbar, für diese allerdings fast immer tödlich. Bitte hinterlasst daher keine Schweinefleischprodukte – am besten überhaupt gar keine Lebensmittel – in der Wildnis, sondern entsorgt diese wenn nötig nur in verschlossenen Müllbehältern!

LIEBE SPAZIERGÄNGER: Wenn ihr ein verendetes Wildschwein findet, meldet es bei der örtlichen Veterinärbehörde oder der Polizei.

LIEBE REISENDE: Bitte keine Lebensmittel aus ASP-betroffenen Regionen mitbringen, vor allen Dingen kein Schweinefleisch!

LIEBE BESUCHER IN DEN BAUERSCHAFTEN: Bitte nicht falschverstehen: Unsere Höfe sind nicht eingezäunt, weil wir etwas zu verbergen haben und keinen Besuch dulden! Wir müssen den Kontakt mit Wildschweinen und anderen möglichen Überträgern verhindern.

LIEBE JÄGER: Reisen in ASP- Regionen bis auf Weiteres unterlassen! Die Untersuchungsmöglichkeit erlegter #Wildschweine nutzen! Und ja: Die Bejagung der gewachsenen Schwarzwildbestände im Kreis Borken muss verstärkt werden!

LIEBE BERUFSKOLLEGEN: Bitte alle Personen über die Gefahren aufklären und selbst alle Maßnahmen zur Biosicherheit einhalten! Gegen ASP im Wald ist der einzelne Tierhalter machtlos, gegen #ASP im eigenen Betrieb kann jeder etwas tun! Zudem ist es seit Mai möglich, durch Beprobungen von Tieren und Nachweise eingehaltener Maßnahmen einen ASP-frei-Status zu erlangen. Dies kann ein entscheidender Faktor für die Sicherung des Regionalisierungsprinzips in der Risikobewertung für den Fleischexport sein.

Einen Impfschutz oder ein Medikament gegen die ASP gibt es nicht. Die gesamte landwirtschaftliche Branche in Deutschland befürchtet nun massive Handelsrestriktionen.

BITTE TEILT DIESEN BEITRAG, um Schlimmeres für unsere Landwirtschaft zu verhindern!

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