Film ab für Branchenkommunikation Milch

25. November 2020

Borkener Milchausschuss tagt erstmals digital

Der Borkener WLV-Milchausschuss begrüßt einhellig, dass sich die große Mehrheit der Molkereien in den letzten Wochen auf den Start einer deutschlandweiten Branchenkommunikation geeinigt hat. Details zur Ausgestaltung der Kampagnenorganisation waren heute Morgen Thema der erstmals als Videokonferenz abgehaltenen Sitzung mit 17 Teilnehmern. Hierzu und zu weiteren Themen nahmen als externe Referenten erstmals die neue WLV-Milchreferentin Anna Althoff und – als alter Bekannter – Althoffs Vorgänger als Milchreferent und jetziger Hauptgeschäftsführer im WLV, Dr. Thomas Forstreuter, teil.

Strukturwandel hält an

Auch in dieser Runde wurde nochmals die gedrückte Stimmung auf den Milchviehbetrieben im Kreis Borken deutlich angesichts von jetzt schon drei Jahren mit nicht auskömmlichen Milchpreisen, unbefriedigenden Ernten und enormen Investitionserfordernissen, unter anderem für Gülle- und Silageraum. Der Strukturwandel ist ungebrochen. In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Milchviehbetriebe im Westmünsterland um 42 Prozent abgenommen.

Filmpremiere im Milchausschuss

Höchste Zeit, um aktiv umzusteuern. Einer der Bausteine der auch vom Bauernverband mitgetragenen Sektorstrategie 2030 ist dabei dieser Aufbau einer bundesweiten Kommunikation, um die gesellschaftliche Zustimmung zu Milchproduktion, -verarbeitung und -produkten langfristig zu erhalten. Ein bisschen Filmpremieren-Stimmung kam heute auf, als der erste Kampagnen-Filmclip eingespielt wurde, den die mit der Umsetzung der Branchenkommunikation beauftragte Düsseldorfer PR-Agentur Fischer Appelt unter dem Titel „Milch. Das weiße Wunder" produziert hat. Dieser Vorgeschmack auf die 2021 startenden Kommunikationsmaßnahmen – die sich weniger als Kampagne, sondern vielmehr als lang angelegtes Narrativ verstehen – rief bei den zugeschalteten Mitgliedern bereits eine positive Resonanz hervor.

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