Grubbern für den Frieden

01. März 2022

Borkener Landwirt markiert Peace-Zeichen in den Acker

Weithin sichtbare Zeichen für den Frieden setzen in diesen Tagen Landwirte im gesamten Kreis Borken. Die Lage in der Ukraine nimmt immer beängstigendere Formen an. In den vergangen Tagen waren in Deutschland Hunderttausende auf der Straße, um für Frieden und Freiheit zu demonstrieren. Mit derselben Intention hat Landwirt Thomas Föing aus Borken-Grütlohn gestern mit Traktor und Grubber das Friedenszeichen in einen Acker in Grütlohn hineingestaltet. Mit einem Durchmesser von 125 Metern ist das Peace-Symbol nun weithin auf einer mit Zwischenfrüchten bedeckten Fläche zu erkennen.

Auf die Idee ist das Kreisvorstandsmitglied gekommen, als er von der Aktion seiner Berufskollegen in Herford gehört hat. Am Samstagabend hatten Landwirte mit 86 aneinandergereihten und erleuchteten Treckern ein Peace-Zeichen afu einem Acker geformt. Die Aktion fand deutschlandweit Beachtung.

Föing hat bereits viele seiner Berufskollegen zum Mitmachen animiert: "Prädestiniert sind natürlich Flächen, die zur Zeit noch mit einer Zwischenfrucht bedeckt sind, egal ob noch grün oder bereits abgestorben. So wird es vom Farbunterschied her schön sichtbar, vor allem von oben. Bis zur Frühjahrsaussaat ist noch ein bisschen Zeit. Die meisten Ackerflächen mit Zwischenfrüchten werden in den nächsten Wochen doch noch eher brach liegen. Da müsste doch was möglich sein."

Über soziale Medien verbreitet das Team der Borkener Landgeschichten (BoLa) den Aufruf weiter unter dem Hashtag #peacefarming. Das BoLa-Autorenteam ruft alle Landwirte auf, es Thomas Föing gleichzutun und die Fotos vom Peace-Zeichen zuzuschicken an borkener-landgeschichten@web.de.

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