Borkener Landwirtschaft gibt bei Lehrern gutes Bild ab

10. Juni 2022

Erstmalige Teilnahme als Kreisverband bei der Bildungsmesse in Köln

Im Messe-TV konnte der Borkener WLV-Projektkoordinator Ulrich Schäpers das Schulbesuche-Konzept der Bauernhofbotschafter vorstellen. Foto: Stephan Wolfert, WLV

Noch bis morgen findet auf dem Kölner Messegelände die didacta-Bildungsmesse statt. Gemeinsam mit den bundesweiten i.m.a-Projekten „EinSichten in die Tierhaltung" und „Landwirtschaft macht Schule" stellen ehren- und hauptamtliche Standbetreuer aus dem Westmünsterland die regionalen Schul- und Transparenzprojekte Das Fenster zum Hof und Bauernhof-Botschafter vor. An beiden Infoständen können sich Lehrkräfte über einen Schulbesuch auf dem Bauernhof informieren und das Vermittlungsangebot für einen Unterrichtsbesuch von Landwirten und Landwirtinnen nutzen.

Die Stände sind Teil der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen", die wieder einmal der Verein „information.medien.agrar", kurz: i.m.a, organisiert hatte. Diese ist mittlerweile eine der größten Sonderschauen auf der Wissensmesse; in diesem Jahr mit einem Dutzend Initiativen, Institutionen und Verbänden, die sich in der schulischen Bildungsarbeit engagieren. Besucher der didacta sind Lehrkräfte, Kita-Personal und andere Expertinnen und Experten im Bildungswesen. Ihnen werden auf der Gemeinschaftsschau eine Vielzahl meist kostenloser Materialien zur Vermittlung von Themen aus der Landwirtschaft und Ernährung für den Schulunterricht oder die Bildungsarbeit in Kindertagesstätten präsentiert.

Vor dem Messeabschluss zieht der Borkener WLV-Öffentlichkeitsreferent, Stephan Wolfert, ein positives Vorab-Fazit: „Drei intensive Tage lang durfte ich selber auf der Didacta mit Lehrkräften aus ganz Deutschland und vor allem auch mit vielen gleichgesinnten Akteuren im Bereich ‚Landwirtschaft und Schule' ins Gespräch kommen. Gefreut hat mich dabei das Interesse, das ich bei vielen Lehrerinnen und Lehrern für das Thema gespürt habe."

Viel zu tun gebe es aber laut Wolfert nach wie vor in puncto Öffentlichkeitsarbeit für die Tierhaltung. „Mehr als einmal musste ich Sätze hören wie ‚Nein, in einen Schweinemast-Stall kann ich mit meiner Klasse ja nicht gehen. Das kann ich denen nicht zu muten.' Wenn ich dann mit den Lehrkräften tiefer ins Thema eingestiegen bin, habe ich aber auch viel Verständnis und den aufrichtigen Wunsch gespürt, den deutschen Landwirten eine Chance zu geben. Denn eine regionale Landwirtschaft vor Ort wünschen sich alle, mit denen ich gesprochen habe."

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