Rücksicht kommt mit Spritzschablonen auf die Straße

30. Juni 2022

Ortsverbände gesucht für Umsetzung der Verkehrssicherheitskampagne von WLV und Kreis Borken

So sah die Umsetzung der Kampage im Kreis Coesfeld aus

Auf Feld- und Wirtschaftswegen treffen Landwirte mit großen Maschinen und Ausflügler, zum Beispiel Radfahrer, des Öfteren aufeinander. Nicht selten kommt es dabei zu gefährlichen Situationen und beiderseitigem Unverständnis – gerade jetzt während der sich überlagernden Ferien- und Erntezeit.

Die vor zwölf Jahren in Hessen entwickelte und seither in vielen anderen Teilen Deutschlands (unter anderem auch im Rheinland) adaptierte Kampagne „Rücksicht macht Wege breit" will alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dafür sensibilisieren, gemeinsam für ein gutes Miteinander zu sorgen.

Im letzten Jahr hatten der Landwirtschaftliche Kreisverband, die Kreisverkehrswacht, Kreisverwaltung sowie die Kreispolizeibehörde gemeinsam die Kampagne auch im Kreis Borken gestartet, zunächst nur mit einer Pressemitteilung und Social-Media-Postings und Webseiten-Beiträgen.

In diesem Jahr soll die Kampagne im Westmünsterland auf die Straße, besser gesagt auf den Wirtschaftsweg gebracht werden. Kreisweit sollen Hinweis-Straßenbilder an ausgewählten neuralgischen Punkten entstehen. Hierzu soll eine Spritzschablone genutzt werden, die wir vom Landvolk-Kreisverband Göttingen erworben haben.

Das Gesamtmaß liegt bei etwa 1,20 m Breite mal 1,0 m Höhe.
Aus praktischen Gründen handelt es sich um mehrere Einzelschablonen aus biegbarem PE, die kombiniert werden. Die Einzelmaße sind wie folgt (BxH):

  • Slogan „Rücksicht macht Wege breit" 120 x 25 cm
  • Piktogramm Trecker 61 x 81 cm
  • Piktogramm Radfahrer 41 x 69 cm
  • Piktogramm Fußgänger ca. 75 x 65 (sollte vorzugsweise nicht doppelt, sondern eher als Alternative zum Radfahrer genutzt werden

Aufgebracht wurden die Zeichen in anderen Kreisverbänden in der Regel mit weißer Kreidefarbe. Diese gibt es von den Produkteigenschaften her entweder in einer Variante, die sich schon nach dem ersten Regen weitgehend abwäscht und in einer Variante, die – je nach Untergrundbeschaffenheit und Witterung – mehrere Wochen hält. Welche Beschaffenheit vor Ort gewünscht ist, ist im Einzelfall mit dem Straßenbaulast-Träger abzustimmen. Wir liefern beide Varianten mit den Schablonen zusammen aus.

Unser Öffentlichkeitsausschuss im WLV-Kreisverband, der aus Delegierten aller Ortsverbände besteht, hat die Aktion mit den Spritzschablonen bereits begrüßt. Diese soll nun nach Möglichkeit an verschiedenen Stellen im Kreis umgesetzt werden.

Fachlich hatten sich der Kreisverband mit dem Fachbereich Verkehr der Kreisverwaltung dazu vorabgestimmt. Der Fachbereich hatte ein kurze schriftliche Einschätzung zu der Aktion formuliert, die Ortsverbände bei der Ansprache der Straßenbaulastträger nutzen können.

Wie geht es nun weiter?

Den weiteren Ablauf schlagen wir als WLV-Kreisverband nun wie folgt vor:

  • Auftakt-Pressetermin in Gescher in KW 27 (Konkrete Terminierung ist derzeit in der Endabstimmung)

  • Weitere Umsetzung vor Ort in Eigenregie durch landwirtschaftliche Ortsverbände in Absprache mit dem jew. Straßenbaulastträger und ggf. Bezirksbeamten der Polizei oder der lokalen Presse (bei Rückfragen bleibt der Landwirtschafliche Kreisverband Ansprechpartner)

  • Austausch der Spritzschablonen unter den Ortsverbänden in Eigenregie

    (Gründung einer eigenen WhatsApp-Gruppe dazu zur vereinfachten Organisation ist bereits erfolgt)

  • Unterstützende Info-Materialien (bei der i.m.a online bestellbar)

Noch Fragen?

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen: Stephan Wolfert, Tel. 02861930658.

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