Großes Interesse an regionalen Produkten

16. August 2022

Gelungene Beteiligung der Landwirtschaft am Borkener Stoppelfest

Die Borkener Bundestagsabgeordnete, Anne König (im Bild im braunen Shirt), besuchte am Samstag den Infostand der Landwirte an der Remigius-Kirche. Foto: Nikola Nickl, Grünstern

Ein buntes Bild der regionalen Landwirtschaft zeigte das diesjährige Stoppelfest am Samstag in Borken an der Remigiuskirche. Das von der Stadt Borken zum zweiten Mal organisierte Event fand vor allem am Vormittag regen Zulauf, bei zunehmender Hitze am Nachmittag ließ der Zulauf etwas nach. Die Borkener Landwirtschaftlichen Ortsverbände beteiligten sich mit dem WLV-Bauernhofmobil an der Veranstaltung. Erfreulich viele Familien mit kleinen Kindern machten hier Halt, weiß der Ortsverbandsvorsitzende von Borken, Grütlohn und Westenborken, Daniel Bölker, zu berichten: „Wir haben viele nette Gespräche geführt. Es gab vieles zum Ausprobieren und selber machen. Speziell auch die Kinder waren neugierig, haben viel gefragt und die aufgebauten Sache wurden gut genutzt." Die Landwirte sorgten vor Ort mit Getränkeverkauf und Grillstand auch mit für das leibliche Wohl und informierten bei einer Bratwurst gerne auch über den Antritt des WLV mit der 5D-Kampagne für eine regionale Fleischerzeugung von der Geburt der Tiere, über die Aufzucht, Mast und Schlachtung bis hin zur Verarbeitung.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Säen. Ernten. Essen." auch ganz im Zeichen der regionalen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Viele Direktvermarkter informierten über ihre Arbeit und gaben leckere Kostproben ihres Angebots. Ein Trend, der sich verfestigt hat, so Daniel Bölker im Interview mit der Borkener Zeitung: „Was wir merken ist, dass die Menschen mehr regionale Produkte anfragen. In den vorigen Jahren haben viele Landwirte den Schritt gewagt, in die Direktvermarktung einzusteigen und diese Angebote werden gut angenommen."

Neben den Landwirten stellten sich auch verschiedene lokale Nachhaltigkeitsinitiativen an Infoständen vor, darunter der Unverpackt-Laden oder „parents for future". Auch die örtlichen Hegeringe mit der rollenden Waldschule waren mit von der Partie.

Auch Anne König schaute an der Remigiuskirche vorbei und fand lobende Worte: „Respekt! Sowohl Landwirte als auch Vertreter verschiedener örtlicher Initiativen lassen sich in meiner Heimat immer wieder etwas Gutes einfallen, um Landwirtschaft für uns alle erlebbar zu machen!", schreibt die Borkener Bundestagsabgeordnete auf ihrer Instagram-Seite.

Die seitens der Stadtverwaltung für die Koordination und Organisation des Stoppelfestes zuständige Maria Mertens zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Interesse: „Uns war wichtig, die Vielfalt der Landwirtschaft vor Ort zu zeigen und zwar so wie sie ist und nicht als Bullerbü-Romantik." Daniel Bölker, der den gemeinschaftlichen Standauftritt der Borkener WLV-Ortsverbände federführend koordiniert hatte, stimmte dem zu: „Für den Zusammenhalt unter den Landwirten, aber noch stärker als Öffentlichkeitsarbeit und den Dialog mit der Bevölkerung hat es sich auf jeden Fall gelohnt."

Daten werden geladen …

powered by webEdition CMS