Offener Brief an Vertreter der Politik:

15. Juni 2016
Gedanken zum Thema Glyphosat und zu Meinungkampagnen

Gedanken zum Thema Glyphosat und zu Meinungskampagnen


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache mir ernsthafte Sorgen!
Wenn wir unsere eigenen Kontrollbehörden in Zweifel ziehen, wie soll dann noch ein Medikament zugelassen werden? Die Dosis macht das Gift, alle Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass Glyphosat bei ordnungsgemäßer Ausbringung (man lese den Beipackzettel) kein Gesundheitsrisiko darstellt.

Auch Wissenschaft ist nicht frei von Fehlern. Das heißt aber nicht, dass Bauchgefühl und Kampagnen mehr Berücksichtigung finden sollten als wissenschaftliche Wahr- heitsfindung (hoffentlich wird die Evolution nicht auch noch in Frage gestellt).

Als Gesellschaft müssen wir uns aber einigen, welche Standards wir anerkennen und welche nicht, sonst werden wir Getriebene einer falsch verstandenen Meinungs-vielfalt, die neue Entwicklungen behindert, weil sie gefährlich sein könnten.

Ich denke an Röntgenstrahlungen, die natürlich gefährlich sein können, aber sinn- vollen Einsatz in der Medizin finden. Wichtig ist natürlich, dass die Geräte ständig weiterentwickelt werden zum Wohle des Einzelnen. Ein Beispiel für viele Entwick- lungen.

Ich appelliere, dass die fachliche Kompetenz und Objektivität wieder ihren Stellen- wert bekommt, das sind eben oft Wissenschaftler und nicht Meinungsmacher.

Dieter Hagedorn
Kreisverbandsvorsitzender

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