Newsblog Kreisverband Paderborn

29. Juni 2021

Newsblog Kreisverband Paderborn - jetzt noch aktueller

In dieser Ausgabe berichten wir über die Verabschiedung unserer langjährigen Mitarbeiterin Maria Fromme, das Monitoringprogramm des Deutschen Bauernverbandes und geben einen Tipp zur Düngung von Mais.

Verabschiedung Maria Fromme
In der letzten Woche haben wir die langjährige Mitarbeiterin des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Maria Fromme verabschiedet. Frau Fromme ist im Dezember letzten Jahres in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Sie hat 17 Jahre lang für den Landwirtschaftlichen Kreisverband Paderborn gearbeitet und dort das gesamte Büro mit sehr viel Engagement gemanagt. Auch viele Mitglieder haben ihre freundliche und engagierte Art sehr geschätzt. Wir haben Frau Fromme viel zu verdanken und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Wir freuen uns aber sehr, dass wir mit Nicole Bernard eine engagierte Nachfolgerin gewinnen konnten, die sich bereits hervorragend eingearbeitet hat.

Ertrags- und Qualitätsmonitoring für Rote Gebiete: Teilnehmer gesucht!
Der Deutsche Bauernverband startet ab sofort ein Ertrags- und Qualitätsmonitoring für die Roten Gebiete, denn die Auswirkungen der neuen Düngeverordnung sind inzwischen in der Praxis angekommen. Um aufzuzeigen, wie sehr die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland davon betroffen sind, sollen die Folgen bei den Erträgen und Qualitäten im ersten deutschlandweiten Monitoring des Deutschen Bauernverbands dokumentiert werden. Ziel ist es u. a., einen Überblick über die möglichen Auswirkungen auf Erträge und Qualitäten bei ausgewählten Ackerkulturen zu erhalten, über mögliche finanzielle Verluste in den betroffenen Regionen Informationen zu erhalten und Veränderungen im Hinblick auf regionale Anbaustrukturen zu dokumentieren.
Alle interessierten Betriebe sind aufgerufen, sich an dem Monitoring zu beteiligen. Dabei kann jeder konventionell oder ökologisch wirtschaftende Betrieb, der Flächen in einem Roten Gebiet hat, teilnehmen aber auch Landwirte, die selbst nicht betroffen sind, können ihre Daten als Referenz zur Verfügung stellen. Unter dem nachfolgenden Link haben wir weitere Informationen eingestellt inklusive der entsprechende Kontaktstelle beim Deutschen Bauernverband.

Gülle spät in den Mais fahren
Mais kann sehr gut Gärrest- oder Güllegaben noch ab dem Sechsblattstadium in Ertrag umsetzen. Sinnvoll ist eine Anpassung des Düngezeitpunktes an den Hauptnährstoffdarf der Kultur. Eine späte Gülle- oder Gärrestgabe lässt sich technisch gut umsetzen. Ein Beispiel für eine hohe Schlagkraft ist die bodennahe Ausbringung mit Schleppschlauch oder Schleppschuh und die anschließende Einarbeitung mit einer bodenmischenden Hacke.
Die Ausbringung von Nährstoffen vor der Saat ist natürlich ebenfalls effektiv, aber es ist zu beachten, dass teilweise acht bis zehn Wochen vergehen, bis der Mais die Nährstoffe im Boden beansprucht. Ein sinnvolles Hilfsmittel sind hier Nitrifikationshemmer, die der Gülle zugegeben werden, um die Umwandlung und Auswaschung zu minimieren.

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