Landwirte aus dem Kreis Steinfurt demonstrieren in Düsseldorf

24. März 2017

Die von NRW-Landesregierung geplante massive Verschärfung der Düngeverordnung ist nach harten Verhandlungen zwischen den Amtschefs der Länderregierungen und den Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD einstweilen verhindert worden. "Das ist auch auf die Demonstration der Landwirte am Donnerstag, 23. März in Düsseldorf zurückzuführen", sind sich WLV und RLV sicher.

Rund 800 Bäuerinnen und Bauern – darunter mehr als 60 aus dem Kreis Steinfurt - hatten unter der Leitung von WLV-Vizepräsident Wilhelm Brüggemeier - ihren Unmut über das Verhalten der NRW-Landesregierung zum Ausdruck gebracht. Umweltminister Johannes Remmel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wurden unmissverständlich aufgefordert, ihre im Januar gegebene Zusage einzuhalten, insbesondere den Einsatz von Wirtschaftsdüngern weiterhin auf maximal 170 kg Stickstoff je Hektar zu beschränken. NRW hatte Ende letzter Woche eine Absenkung auf 120 kg gefordert, was vielen landwirtschaftlichen Betrieben in NRW die Existenzgrundlage entzogen hätte.

Die entscheidende Plenarsitzung des Bundesrates findet am 31. März statt

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