Entspannung, aber noch kein "Normalbetrieb"

16. Juli 2020

Mit der Wiederaufnahme des Schlachtbetriebs bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück haben aus Sicht des WLV-Kreisverbandes Steinfurt die vielen Gespräche der vergangenen Tage, die auf allen Ebenen geführt wurden, erste Früchte getragen.

Die schrittweise Öffnung des Schlachthofes ist ein Anfang. Auch wenn eine leichte Entspannung eintritt, wird es noch lange dauern, bis der hohe Überhang der vergangenen Wochen abgebaut und der „Normalbetrieb“ wieder hergestellt ist. Der KV-Vorsitzende Albert Rohlmann und seine Stellvertreter Carsten Spieker und Benedikt Langemeyer appellieren deshalb an die Mäster, ihre Ställe direkt wieder mit deutschen Ferkeln zu belegen.

Alle Schweine haltenden Betriebe sind aufgefordert, vorsorgend in der Nachbarschaft zu schauen, ob es noch leere bzw. aufgegebene Stallungen gibt, die ggfls. kurzfristig belegt oder zwischenbelegt werden könnten.

Albert Rohlmann und sein Stellvertreter Carsten Spieker, zugleich auch Sprecher der Sauenhalter im WLV, haben in Fernsehbeiträgen (sat 1 NRW, 14.07. /  ARD-Tagesthemen, 10.07.) in den vergangenen Tagen eindringlich auf die angespannte Situation auf den Schweine haltenden Betrieben hingewiesen.

https://www.sat1nrw.de/aktuell/toennies-fordert-loehne-vom-land-zurueck-205199/

https://www.ardmediathek.de/ard/video/tagesthemen/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhZ2VzdGhlbWVuLzVjMjY1ZWUxLWIyZDQtNDk5Ni05MDM1LTQ2Nzg4ODFmNzFiMg/?startTime=0.00&endTime=240.00

Gestern (15.07.) konnte Albert Rohlmann die Gelegenheit nutzen, mit NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die ernste Situation auf den Höfen im Kreis Steinfurt persönlich zu besprechen.

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