Videokonferenz zum Ausbruch der ASP im Emsland am Mo., 04.07.2022

02. Juli 2022

ASP im Emsland – Kreis Steinfurt aktuell nicht betroffen
Der heute nachgewiesene Ausbruch der ASP auf einem Sauenbetrieb im benachbarten niedersächsischen Emsland (Ems-büren) verunsichert die Schweinehalter im Kreis Steinfurt.

Videokonferenz am Montag, 19.30 Uhr

Der WLV-Kreisverband plant für seine Mitglieder eine Online-Infoveranstaltung am Montag, 4. Juli, um 19.30 Uhr.

Mit dabei sind Albert Rohlmann, KV-Steinfurt, Kreisveterinär Dr. Christoph Brundiers und Bauernpräsident Hubertus Beringmeier.

Folgen Sie zur Teilnahme einfach diesem Link: https://www.wlv.de/asp-ns

 

Kreis Steinfurt nicht betroffen
„Die Bedrohung durch die Tierseuche ist nahe an uns herangerückt, unsere Betriebe sind nach derzeitiger Erkenntnis jedoch sicher", sagt Albert Rohlmann, WLV-Kreisverbandsvorsitzender. Die von den niedersächsischen Behörden ausgewiesene Sperrzone, in der strikte Auflagen gelten, endet aktuell an der Landes- bzw. Kreisgrenze. Der Kreis Steinfurt ist aktuell weder Sperr- noch Beobachtungszone.

Biosicherheit
„Das oberste Gebot für uns ist es nun, alle Maßnahmen zur Biosicherheit strengstens umzusetzen. Jeder aktive Schweinehalter, die Mitarbeiter, alle Besucher, die eine Tierkontrolle vornehmen, und auch die Jäger müssen die höchsten Hygienestufen einhalten", betont Rohlmann.

Verbreitungswege
Das Virus ist sehr stabil und bleibt in der Umwelt lange infektiös. Es kann durch bestimmte Fleischprodukte, aber auch durch kontaminiertes Futter, Fahrzeuge, Kleidung oder Werkzeuge übertragen werden. Das Risiko einer Verschleppung des Erregers ist daher unbedingt zu verringern. Schweinehalter, die zudem Jagdausübende sind, sollten die Gefahren einer Einschleppung des ASP-Virus durch ihre Fahrzeuge, Kleidung, Hunde oder durch den Kontakt zu ihren Tieren besonders beachten.

Marktlage unverändert
Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich bei dem ASP-Ausbruch in Emsbüren um ein auf einen Hausschweinestand begrenztes, kontrollierbares Seuchengeschehen. „Unser Ziel muss es sein, den jetzt festgestellten Punkteintrag der Seuche einzudämmen und so Auswirkungen auf das Marktgeschehen zu vermeiden", so Rohlmann. „Insgesamt verändert sich die Ausgangslage für den Schweinemarkt durch die neuen ASP-Fälle nicht."

Vorsorge
Der Kreis Steinfurt und auch die niedersächsischen Nachbarkreise sind für die Seuchenbekämpfung gut aufgestellt. In den vergangenen Jahren fanden regelmäßige Bund-Länder-Übungen statt, um die Abläufe zu überprüfen. Materialen zur Eindämmung des Krankheitsgeschehens wurden angeschafft und eine Vorsorgegesellschaft gegründet.

Mithelfen kann jeder durch Umsicht und Sensibilität, indem Fleisch- und Essensreste nicht achtlos weggeworfen werden. Das Virus nutzt aber auch indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, Jagdausrüstung und Maschinen, Kleidung).

Die ASP ist für infizierte Schweine meist tödlich, für den Menschen ist es ungefährlich.

 

Videokonferenz zum Ausbruch der ASP im Emsland am Mo., 04.07.2022

Der WLV-Kreisverband plant für seine Mitglieder eine Online-Infoveranstaltung am Montag, 4. Juli, um 19.30 Uhr.

Mit dabei sind Albert Rohlmann, KV-Steinfurt, Kreisveterinär Dr. Christoph Brundiers und Bauernpräsident Hubertus Beringmeier.

Folgen Sie zur Teilnahme einfach diesem Link: https://www.wlv.de/asp-ns.

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