Bei naturnahen Kleinkläranlagen soll Wartungshäufigkeit gesenkt werden

20. Januar 2012

Die in der Vergangenheit von der Unteren Wasserbehörde geforderte halbjährliche Wartung und Beprobung von Kleinkläranlagen löste große Diskussionen aus. Nachdem sich der Kreisverband intensiv eingeschaltet hatte, wird nun durch den Kreis Warendorf folgendes Prozedere gefordert: Naturnahe Kleinkläranlagen, d.h. Pflanzenkläranlagen oder Anlagen mit Klärteichen, sind künftig nur noch einmal im Jahr zu warten und zeitgleich zu beproben. Technische Anlagen haben wegen der Bauartzulassung ein vorgegebenes Wartungsintervall, hier ist für den Kreis aktuell keine Minderung der Wartungsintensität möglich. Der Kreisverband wird dieses Thema weiter verfolgen. Die geänderte Vorgehensweise bedeutet für Betreiber von naturnahen Kleinkläranlagen eine deutliche Minderung von Aufwand und Kosten bei gleichzeitig guter Wasserqualität.


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