CDU und Landwirtschaft: Kooperation vor Ordnungsrecht

30. März 2017

Kooperationen ist die Landwirtschaft im Kreis Warendorf inzwischen viele eingegangen: Mit unterschiedlichsten Partnern engagieren sich die Bauern im Bereich Wasserschutz sowie Natur- und Umweltschutz. Und das soll auch so bleiben. Beim Jahresgespräch mit den CDU-Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum und dem Landtagskandidaten Daniel Hagemeier konstatierten beide Seiten: „Kooperation vor Ordnungsrecht“.
Mit Blick auf das Landesnaturschutzgesetz sahen die beiden Politiker dringenden Verbesserungsbedarf: „Wir müssen sicherstellen, dass erforderliche Baumassnahmen für Wohnungen, Industrie und Verkehrswege flächenschonender und der gesetzliche Ausgleich nur im Umfang des Eingriffes erfolgen. Der beste Weg sind flächenschonende ökologische Aufwertungen bereits bestehender Biotope, öffentlicher Grünflächen oder Militärgelände“, so Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum. Gerade hinsichtlich der zahlreichen Straßenbauvorhaben im Kreisgebiet fordern auch die Landwirte mehr Augenmaß. Ihnen droht ansonsten ein unermesslicher Flächenverlust auch durch Ausgleichsmaßnahmen. „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe sollen auch in der nächsten Generation noch bestehen können,“ ergänzt Daniel Hagemeier angesichts immer neuer Hürden für heimische Höfe.
Dass die CDU-Politiker das Vorkaufsrecht von land- und forstwirtschaftlichen Flächen für Stiftungen und Verbände einschränken wollen, stößt bei den Landwirten „auf offene Ohren“, so Kreislandwirt Karl Werring. „Wertvolle Ackerflächen müssen zur Erzeugung regionaler Nahrungsmittel erhalten bleiben,“ erläutert Henning Rehbaum.


Foto: Sind sich einig über restriktiven Flächenausgleich (v.Li.): Kreisgeschäftsführer Dr. Matthias Quas, CDU-Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum, CDU-Landtagskandidat Daniel Hagemeier und Kreislandwirt Karl Werring.
                                                                    

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