Handwerker und Landwirte üben Schulterschluss

16. September 2020

Treffen von Kreishandwerkerschaft und WLV-Kreisverband

Die Kreishandwerkerschaft Borken (KH) und der Landwirtschaftliche Kreisverband (WLV) wollen künftig stärker zusammen¬arbeiten. Das war das Ergebnis eines Treffens von Vertretern beider Verbände mit (v.l.) Markus Weiß (Stv. WLV-Kreisverbandsvorsitzender), Günther Kremer (Kreishandwerksmeister), Christoph Bruns (KH-Hauptgeschäftsführer), Ludger Schulze Beiering (WLV-Kreisverbandsvorsitzender) und Fabian Klönne (Jurist beim WLV-Kreisverband). Foto: Stephan Wolfert, WLV

Die Kreishandwerkerschaft Borken (KH) und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Das war das Ergebnis eines Treffens von Vertretern beider Verbände in der WLV-Kreisgeschäftsstelle in Borken. Es war die erste Zusammenkunft dieser Art überhaupt.

WLV-Kreisverbandsvorsitzender Ludger Schulze Beiering bedankte sich bei Kreishandwerksmeister Günther Kremer und KH-Hauptgeschäftsführer Christoph Bruns fürs Kommen: „Wir besuchen uns seit jeher regelmäßig auf unseren Veranstaltungen und tauschen uns in sehr positiver Hinsicht aus. Aber dies ist nun der Einstieg in einen regelmäßigen, strukturierten Dialog." Kremer betonte, dass Landwirte und Handwerker seit jeher ganz handfest zusammen arbeiten: „Beide können mit Technik umgehen und sind gewohnt, anzupacken, wenn es Zeit wird. Auch daher sind Landwirtskinder, die zu Hause den Hof nicht übernehmen, für uns eine wichtige Zielgruppe, wenn es um gute Auszubildende und Mitarbeiter geht."

Auch verbandlich haben Handwerker und Landwirte viele ähnliche Interessen, betont der Bäcker- und Konditormeister aus Velen. Sehr sinnvolle Kooperationen und Möglichkeiten zu Synergieeffekten sehen die Verbandsvertreter etwa in der öffentlichen Darstellung der „Wertschöpfungskette Lebensmittelerzeugung" und beim Thema „Vertrauen in die Wirtschaft vor Ort". Auch politisch gebe es gemeinsame Interessen, stellte Schulze Beiering heraus: „Unter einer teilweise wahnwitzigen Auflagenflut leiden wir beide. Da müssen wir im Austausch mit Politik und Verwaltung den Finger in die Wunde legen."

Eine Herausforderung, die beide Wirtschaftsbereiche gleichermaßen haben, ist die erfolgreiche Gestaltung der Übergabe der Betriebe an eine/n Nachfolger/-in. Auch die Organisation gemeinsamer Veranstaltungsformate sei gut denkbar (zum Beispiel bei Vorträgen). Beide Institutionen wollen hierzu beim nächsten Treffen Konzepte austauschen.

Presse-Kontakt

Gesprächsteilnehmer WLV KH

Die Kreishandwerkerschaft Borken (KH) und der Landwirtschaftliche Kreisverband (WLV) wollen künftig stärker zusammen¬arbeiten. Das war das Ergebnis eines Treffens von Vertretern beider Verbände mit (v.l.) Markus Weiß (Stv. WLV-Kreisverbandsvorsitzender), Günther Kremer (Kreishandwerksmeister), Christoph Bruns (KH-Hauptgeschäftsführer), Ludger Schulze Beiering (WLV-Kreisverbandsvorsitzender) und Fabian Klönne (Jurist beim WLV-Kreisverband). Foto: Stephan Wolfert, WLV

Daten werden geladen …

powered by webEdition CMS