Helge und Ingolf schicken Bauern auf die Felder

17. März 2020

Landwirte freuen sich über Hochdruckgebiete

Ennepe-Ruhr-Kreis /Hagen (wlv). Mit dem Wetterumschwung in dieser Woche - bedingt durch die Hochdruckgebiete Helge und Ingolf - haben im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen die Feldarbeiten mit deutlicher Verzögerung begonnen. Die letzten Wochen bescherten reichlich Regen, die Äcker waren nicht befahrbar und die Feldarbeiten konnten kaum erledigt werden. Im Februar habe es in NRW fast dreimal so viel geregnet wie in anderen Jahren. Nun jedoch trockneten die Böden ab und es gehe endlich los, so eine Mitteilung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes.

Obwohl der Niederschlag dringend notwendig gewesen sei, würden sich die Landwirte nun über das trockene Frühlingswetter freuen, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen Dirk Kalthaus. Den Anfang mache die Düngung der Pflanzen mit organischen Düngern wie Gülle und Mist. „Das geht natürlich nicht ganz ohne Gerüche einher“, sagt der Landwirt. Da jetzt, durch die Verzögerung bedingt, alle Bauern gleichzeitig auf den Feldern seien, könne damit auch der Geruch in einigen Regionen stärker wahrgenommen werden. So bittet Kalthaus um Verständnis: „Mit dem Ausbringen dieser natürlichen Düngemittel schließen wir Nährstoffkreisläufe.“ Durch die Gülle, die einen wichtigen Mehrnährstoffdünger darstelle, könne man eine nahezu vollständige Ernährung der Pflanzen sicherstellen. Damit werde dem Boden zurückgegeben, was ihm durch die Ernte der Pflanzen entzogen werde. „Diese Kreislaufwirtschaft hat sich seit Jahrhunderten bewährt“, unterstreicht der Landwirtevorsitzende.

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Die Landwirte nutzen das trockene Wetter um die Düngung der Wiesen und Felder mit Gülle vorzunehmen.

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