Gewässerschutz ist Münsteraner Landwirten ein besonderes Anliegen

31. August 2016

Zur Vorbeugung des Abwasserpilzes: Landwirte suchen weiterhin Gespräch mit Behörden und Fischereiverband

Unweit der Werse trafen sich - übrigens passend zur Weltwasserwoche - auf Initiative des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes an der Pleister Mühle Landwirte und Landwirtinnen, um gemeinsam mit Vertretern des Landesfischereiverbandes und der Unteren Wasserbehörde das Bewusstsein für die Ressource Wasser zu schärfen und Lösungsansätze in Sachen Abwasserpilz zu beraten.

Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, machte im Rahmen der Sitzung deutlich: "Der Schutz der Gewässer ist uns Landwirten ein ganz besonderes Anliegen, deshalb sind wir alle aufgerufen, entsprechend verantwortungsvoll auf unseren Höfen zu arbeiten, um diese wichtige Ressource zu schützen." Die Vertreterin der Landwirte und Landwirtinnen hatte erneut das Gespräch mit der Unteren Wasserbehörde und dem Landesfischereiverband gesucht, um der Gefahr des Abwasserpilzes auch weiterhin entgegen zu wirken.

Der Befall von Bächen in Münster mit dem Abwasserbakterium bereitete den Münsteraner Landwirten zu Beginn dieses Jahres Sorgen. Gleichzeitig liegt der Schutz von Oberflächengewässern auch in der Verantwortung der heimischen Landwirtschaft. Bei der Lösung des Problems setzt der Berufsstand deshalb auf die enge Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Fischern und Behörden.

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