Erntedank-Gottesdienst: Durchwachsenes Erntejahr für die Landwirte

09. Oktober 2016

Reich gedeckter Tisch auch dank Fachwissen und moderner Technik

Münster <WLV> Die Ernte ist noch nicht ganz eingefahren, da zeigt der Gabentisch schon, dass mit landwirtschaftlichem Sachverstand und fleißiger Arbeit der heimischen Landwirte genug Nahrungsmittel hergestellt werden können. Nach der abgeschlossenen Ernte blicken die Bauern in Münster mit Ernüchterung zurück auf eine Getreide- und Rapsernte, die vielerorts die Erwartungen bei Erträgen und Qualitäten, aber auch im Blick auf die Erzeugerpreise nicht erfüllt hat.

„Nach einer Vegetationsperiode, die von schwierigen Witterungsverhältnissen geprägt war, fällt die Erntebilanz 2016 im Durchschnitt durchwachsen aus. Dank moderner Technik und mit viel Fachwissen haben die Landwirte trotz teilweise schwieriger Erntebedingungen dafür Sorge getragen, dass der Tisch dennoch reich gedeckt ist“, erklärt Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, im Zuge des Erntedank-Gottesdienstes im St. Paulus Dom in Münster. Münster <WLV> Die Ernte ist noch nicht ganz eingefahren, da zeigt der Gabentisch schon, dass mit landwirtschaftlichem Sachverstand und fleißiger Arbeit der heimischen Landwirte genug Nahrungsmittel hergestellt werden können. Nach der abgeschlossenen Ernte blicken die Bauern in Münster mit Ernüchterung zurück auf eine Getreide- und Rapsernte, die vielerorts die Erwartungen bei Erträgen und Qualitäten, aber auch im Blick auf die Erzeugerpreise nicht erfüllt hat.

„Nach einer Vegetationsperiode, die von schwierigen Witterungsverhältnissen geprägt war, fällt die Erntebilanz 2016 im Durchschnitt durchwachsen aus. Dank moderner Technik und mit viel Fachwissen haben die Landwirte trotz teilweise schwieriger Erntebedingungen dafür Sorge getragen, dass der Tisch dennoch reich gedeckt ist“, erklärt Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, im Zuge des Erntedank-Gottesdienstes im St. Paulus Dom in Münster. Auch die Erzeugerpreise waren bei fast allen Produkten in diesem Jahr nicht kostendeckend.

Wer in den vergangenen Wochen den ländlichen Raum in und um Münster mit dem Rad erkundete, der stellte fest, dass hier vor den Toren der Stadt nicht ausschließlich Lebensmittel erzeugt werden, sondern Landwirte in mitten einer reichhaltigen Kulturlandschaft wirtschaften, die für die Tier- und Pflanzenwelt ebenso Heimat bietet, wie für die in ihr lebenden Menschen. „Heimat ist dort, wo du verwurzelt bist“, haben die Münsteraner Landwirte deshalb in diesem Jahr als Motto für den Erntedank gewählt. „Wir Landwirte haben den Lebensraum, der uns umgibt, geformt und gestaltet. Wir  hegen und pflegen ihn jeden Tag aufs Neue. Wir möchten an Erntedank ganz besonders deutlich machen, dass wir unsere Arbeit täglich mit richtig viel Herz machen – auch in solchen Erntejahren, die aufgrund der Witterungsbedingungen nicht optimal aufgefallen sind. Wir schätzen unsere Heimat, weil wir Bauernfamilien hier seit vielen Generationen verwurzelt sind. Genau das ist der Antrieb für unsere tägliche Arbeit“, so Susanne Schulze Bockeloh. 

Durchgeführt wurde der Gottesdienst von Präses Bernd Hante. Er zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit dem ugandischen Bischof Rt. Rev. Paul Ssemogerere, Bischof von Kasana-Luweero. Dort pflegt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband seit Jahren eine enge Partnerschaft mit ugandischen Bauernfamilien, die durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert wird. Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) führte im Anschluss an den Gottesdienst die traditionelle Minibrotaktion, gebacken von Landfrau Irmgard von Looz, zugunsten des Uganda-Projektes durch. Den diesjährigen Ernteschmuck hatten die Landfrauen aus Albachten zum Erntedank-Gottesdienst im Dom errichtet. Die musikalische Begleitung übernahm der Gemeindechor „Kreuz & Quer von St. Laurentius Warendorf.

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Bilder vom Erntedank-Gottesdienst