Betr. Fischsterben im Aasee: Zweites Schreiben an Umweltdezernent Peck

21. August 2018

Zweites Schreiben an Umweltdezernent Peck im Nachgang zum WN-Interview vom 18.08.2018

Sehr geehrter Herr Peck,

wir nehmen Bezug auf das am letzten Samstag in den Westfälischen-Nachrichten erschienene Interview „Wer ohne Schuld ist ...“.

Diesmal kommen wir nicht umhin, unsere Verärgerung deutlich Ihnen gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Die Landwirtschaft in Münster findet, dass Sie den sachlich-fachlichen Ton in o.g. Interview derart verlassen haben, dass dies einem konstruktiven Dialog nicht mehr förderlich ist.

Ihre Äußerungen zu „Landwirtschaft und Massentierhaltung“ finden wir unangemessen. Bezüglich des Fischsterbens, von dem Sie im selbigen Interview behaupten, es sei nicht aufgeklärt, durch was es verursacht worden ist, ist es mehr als unangemessen, die Landwirtschaft im Sachzusammenhang derart in den Fokus zu rücken, dass dem Leser nahezu aufoktroyiert wird, die Landwirtschaft habe das Fischsterben allein oder mit einem erheblichen Beitrag verursacht.

Diese Aussage werden wir nicht so stehen lassen.

Es ist uns auch vollkommen unverständlich, wie es zu einer solchen Aussage kommen konnte, zumal wir in einem persönlichen Brief an Sie bereits Tage vorher eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten hatten und auch in diesem Brief schon darauf hinwiesen, dass offensichtlich Gerüchte im Weg sind, die einer Klarstellung bedürfen.

Obwohl es der Landwirtschaft durchaus schwer fällt, nach derartigen Angriffen noch konstruktiv mit tätig sein zu wollen, wiederholen wir an dieser Stelle unser Angebot, unser Fachwissen in die Task Force einzubringen.

Diesbezüglich erwarten wir Ihrerseits eine entsprechende Mitteilung.


Mit freundlichen Grüßen

Susanne Schulze Bockeloh
Kreisverbandsvorsitzende

Presse-Kontakt

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