Rund 1.000 Landwirte aus Westfalen demonstrieren in Berlin

26. November 2019

Susanne Schulze Bockeloh: „Es geht um die Zukunft einer ganzen Branche, wir sind Teil der Lösung!“

Münster <WLV> Gemeinsam mit rund 1.000 Landwirtinnen und Landwirten aus Westfalen-Lippe hat sich Susanne Schulze Bockeloh heute auf den Weg nach Berlin gemacht. Anlass war eine Kundgebung der Initiative „Land schafft Verbindung“, die zuletzt in zahlreichen deutschen Städten durch Treckerkorsos für den Erhalt der Landwirtschaft gekämpft hat.

„Uns Landwirte aus ganz Deutschland eint ein gemeinsames Interesse daran, die heimische Landwirtschaft zu erhalten und zu stärken. Daher sind wir heute alle gemeinsam in die Landeshauptstadt gefahren, um unsere Anliegen gegenüber der Politik deutlich zu machen“, erläuterte Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes  und Kandidatin für das WLV-Präsidentenamt, den Hintergrund der Kundgebung.

„Gesetzesinitiativen, Verordnungen und Anstrengungen für ein Agrar- und Insektenpaket sind politisch auf dem Weg. Wir Landwirtinnen und Landwirte sind für Veränderungen bereit. Wir fordern aber auch, dass wir bei Gesprächen mit am Tisch sitzen und möchten gemeinsam mit Politik, Gesellschaft und Interessensverbänden machbare Lösungen erarbeiten, die unseren Landwirtsfamilien Zukunftsperspektiven bieten und gleichzeitig den Ansprüchen der Verbraucher genügen. Es geht um die Zukunft einer ganzen Branche, wir sind Teil der Lösung.“

Bereits vor drei Jahren hat der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband seine Offensive Nachhaltigkeit vorgestellt. Sie ist die Antwort der Bauern in Westfalen-Lippe auf sich wandelnde gesellschaftliche Anforderungen an die Landwirtschaft. „Hinter der Offensive Nachhaltigkeit verbirgt sich ein ambitionierter Maßnahmenplan mit zahlreichen Projekten. Diese wollen die Bauern bis spätestens 2030 umsetzen und bieten darin Möglichkeiten an, gesellschaftlichen Ansprüchen Rechnung zu tragen“, hob Susanne Schulze Bockeloh hervor.
 
Schon in der vergangenen Woche hatte Susanne Schulze Bockeloh im Rahmen des Kreisverbandstages eine Resolution für Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben, mit der sie deutlich machte: „Wir setzen uns aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt ein – wir machen Blühstreifen, Feldvogelinseln, Streuobstwiesen und Nisthilfen für Rauchschwalben, Insektenhotels, vielfältige Fruchtfolgen und Uferrandstreifen. Das wollen wir gern weiterhin tun, um Umwelt-, Natur- und Klimaschutz voranzutreiben.

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