Susanne Schulze Bockeloh: „In der Vorweihnachtszeit auf Höfen nachhaltig einkaufen“

12. Dezember 2019

Über 30 Direktvermarkter aus Münster stehen für bunte Produktvielfalt, Frische und Qualität

Münster <WLV> Gerade in den Wochen vor Weihnachten sind die Läden der Innenstädte prall gefüllt. Dabei spielt Nachhaltigkeit gerade beim Einkaufsverhalten eine zentrale Rolle – sowohl mit Blick auf möglichst kurze Anfahrten als auch bei der Auswahl der gewünschten Produkte. „In Münster gibt es besondere landwirtschaftliche Produkte, die typisch für die Region sind und vor Ort unter höchsten Qualitätsmaßstäben von unseren Landwirten erzeugt werden. Mit dem Einkauf von regionalen Lebensmitteln werden Ressourcen gespart und der CO2-Ausstoß verringert“, weiß Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster.

„Bei unseren Direktvermarktern finden Kunden stadtnah eine tolle Auswahl an selbst hergestellten Lebensmitteln – für die Weihnachtsbäckerei können sie in den Hofläden ebenso Zutaten einkaufen wie für das Festmahl mit der Familie. Sogar kreative und schmackhafte Geschenkideen halten unsere Direktvermarkter bereit“, freut sich Susanne Schulze Bockeloh. Selbst ein umfangreiches Sortiment an Tannenbäumen findet sich auf manchem Hof. „Einige Höfe öffnen ihre Hoftore, um in vorweihnachtlicher Atmosphäre bei Glühwein und selbstgemachten Plätzchen ins Gespräch zu kommen“, so Schulze Bockeloh.

Mehr als 30 Direktvermarkter – konventionell wie ökologisch wirtschaftend – gibt es in Münster, die für eine bunte Produktvielfalt stehen. Neben Obst und Gemüse aus regionalem Anbau bieten die Produzenten selbstgemachte Marmeladen, Obstsäfte, Plätzchen, Nudeln und Eintöpfe, frisches Bauernbrot, hochwertiges Fleisch, Joghurt- und Milchprodukte, Milch zum Selberzapfen, Eier aus der Freilandhaltung, würzige Kräuter und Honig von Imkern aus der Stadt an. Besonders beliebt sind auch die Präsentkörbe mit regionalen Produkten. Ergänzt wird das Angebot saisonal beispielsweise durch Blumenfelder, getrocknete Blumen zum Kochen und Dekorieren oder Kürbisse. Auch Exotisches ist dabei – etwa das marmorierte Fleisch von den ursprünglich aus Japan stammenden Wagyu-Rindern.

Die Münsteraner Landwirte stellen in den vergangenen Jahren eine zunehmende Nachfrage und ein großes Interesse an regionalen Produkten fest. „Deshalb haben wir in enger Zusammenarbeit mit den Münsteraner Direktvermarktern einen Flyer erstellt, in der die Münsteraner alles Wissenswerte rund um Angebot und Öffnungszeiten der Direktvermarkter finden“, sagt Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster.

Im Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt sind die frischen Münster-Produkte für die Kunden zu finden, die vor Ort angebaut, geerntet, weiterverarbeitet und verkauft werden. „Das ist ein großer Vorteil für unsere Direktvermarkter, die daraus ihr Einkommen erwirtschaften. Die Wertschöpfung bleibt vor Ort, der Einkauf auf dem Bauernhof sichert somit Familienbetriebe. Unsere Direktvermarkter geben gern Einblicke in die Art und Weise, wie sie auf Feldern und im Stall arbeiten. Kunden bekommen auf den Höfen transparente Einblicke in die Abläufe und können ihre Fragen direkt an die Landwirte richten“, erklärt Susanne Schulze Bockeloh die Vorteile der Direktvermarktung. Ein weiterer Pluspunkt des regionalen Einkaufs: Produkte aus der Region und aus heimischem Anbau kommen auch der Umwelt zugute. Mit dem Einkauf von regionalen Lebensmitteln werden Ressourcen gespart und der CO2-Ausstoß verringert. Zudem ist Gemüse und Obst aus Münster besonders wertvoll, da weniger Nährstoffe durch lange Transportwege verloren gehen.

 Direktvermarkter in der direkten Umgebung  finden Sie hier.

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