Schulze Bockeloh: „Landwirtschaft gehört zu Münster wie der Prinzipalmarkt“

16. Dezember 2020

Münsteraner Landwirte im Gespräch mit Oberbürgermeister Markus Lewe

Münster <WLV> Regelmäßig findet der Dialog des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster mit dem Oberbürgermeister Markus Lewe und Mitarbeitern der Städtischen Verwaltung statt. Nach der Kommunalwahl trafen sich die Kreisverbandsvorsitzende Susanne Schulze Bockeloh und ihr Stellvertreter Georg Schulze Dieckhoff nun mit Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Stadtrat Matthias Peck vom Dezernat für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit sowie Heiner Bruns, Leiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Digitalisierung im Außenbereich, die Verpachtung städtischer Flächen und die Qualitätsoffensive Ausgleich und Ersatz sowie die Planung von Siedlungsflächen im Rahmen des Regionalplans. Darüber hinaus wurden die Themen Biodiversität, Afrikanische Schweinepest und Erneuerbare Energien diskutiert.

„Die Hälfte der Fläche der Stadt Münster wird noch heute landwirtschaftlich genutzt. Umso wichtiger ist, dass die Interessen der fast 600 Bauernfamilien in Münster in der Stadtpolitik Berücksichtigung finden. Deshalb freut es uns sehr, dass dieses Gespräch mit dem Oberbürgermeister regelmäßig stattfindet", sagt die Kreisverbandsvorsitzende Susanne Schulze Bockeloh. Oberbürgermeister Markus Lewe betonte im Gespräch mit dem Landwirtschaftlichen Kreisverband: „Landwirtschaft ist aus unserer Stadt nicht wegzudenken. Es gilt, die Vielfalt der Betriebe zu bewahren, denn sie ist ein hohes Gut und Kennzeichen unseres Stadtbildes sowie der umliegenden Kulturlandschaft. Besonders freut mich, dass wir in den letzten Jahren auch einen steten Zuwachs an Direktvermarktern verzeichnen. Mittlerweile gibt es rund 30 Betriebe, die in ihren Hofläden vor den Toren der Stadt eine bunte Produktpalette mit ‚Münster-Geschmack' anbieten."

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