Kreisverbandsvorsitzender Hubertus Beringmeier wiedergewählt Stellvertreter Eduard Gockel bestätigt

13. März 2015

Paderborn/WLV (Re): Hubertus Beringmeier aus Hövelhof-Espeln ist alter und neuer Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn. Im Rahmen der Kreisverbandsausschuss-Sitzung am Donnerstag (12. März) in Salzkotten-Scharmede schenkten ihm seine Berufskollegen erneut einstimmig das Vertrauen. Als Stellvertreter wurde der 52- jährige Milchviehhalter Eduard Gockel aus Paderborn ebenfalls einstimmig wieder gewählt.

 

Der bisherige - vor sechs Jahren gewählte - stellvertretende Vorsitzende Heinrich Baumhögger aus Salzkotten verzichtete aus betrieblichen Gründen auf eine erneute Kandidatur für das Amt als Stellvertreter. Als Vorsitzender des Ausschusses Natur und Umwelt ist er aber weiterhin für den Verband tätig. „Wir, der Landwirtschaftliche Kreisverband, danken Heinrich Baumhögger für seine bisherige engagierte Arbeit sowie seinen hohen Einsatz im Berufsverband und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, betont Beringmeier. „Wir kennen ihn als einen Berufskollegen, der sich unermüdlich und fair in der Sache für die Belange der bäuerlichen Landwirtschaft einsetzt.

 

Alle drei Jahre wählen die Landwirte ihre ehrenamtlichen Vertreter im Landwirtschaftsverband. Nach den Ortsverbandswahlen erfolgte nun die Wahl auf Kreisebene. Dem Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter sowie der Geschäftsführerin Imke Harbers weiterhin an:Bernhard Bruns (Altenbeken-Schwaney), Markus Mönikes (Borchen-Dörenhagen), Norbert Becker (Büren-Steinhausen), Norbert Osdiek (Hövelhof-Espeln), Konrad Hennig (Bad Lippspringe), Felix Pahlsmeier (Delbrück-Boke), Josef Sander (Delbrück), Wilhelm Renneke (Lichtenau-Ebbinghausen), Johannes Vahle (Paderborn-Wewer), Ulrich Wessel (Salzkotten-Niederntudorf), Richard Herbst (Bad Wünnenberg-Fürstenberg), Jens Grewe als Vertreter der Landjugend und Kornelia Wegener als Vertreterin der Landfrauen. Der Vorstand des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes vertritt die verbandspolitischen Interessen auf Kreisebene von mehr als 2.000 Landwirte.


Beringmeier bedankte sich für die Wiederwahl und erläuterte: Ihm liege die Vertretung der Belange seiner Berufskollegen besonders am Herzen: Landwirtschaftliche Interessen vorzutragen und mitzuwirken, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein Wirtschaften auf unseren Höfen jetzt und auch in Zukunft möglich machen, seien ihm ein Anliegen.“

 

Für die Landwirtschaft im Kreis Paderborn wünschen sich die beiden wieder gewählten Vorsitzenden Beringmeier und Gockel gute Zukunftsperspektiven, damit auch die nächsten Generationen mit Begeisterung Landwirte werden und eine Familie davon ernähren könnten. Sie stellen heraus, dass die Landwirte aktuell unter einem hohen Preis- und Kostendruck ständen und gleichzeitig mit steigenden Anforderungen hinsichtlich Bürokratie, Gesetzgebung und Auflagen konfrontiert würden. Hier appellieren die beiden Vorsitzenden: Die Politiker sollten daran denken, dass Landwirtschaft auch weiterhin wirtschaftlich sein müsse um zu überleben. „Gerade kleineren Höfen, denen das Geld für große Investitionen fehlt, darf man durch die vielen politischen Entscheidungen nicht die Luft zum Atmen nehmen“, unterstreicht Beringmeier.

 

Die grüne Berufssparte steht vor großen Herausforderungen. Als eine Aufgabe sieht der wieder gewählte Vorsitzende: „Wir müssen in einer zunehmend kritischer werdenden Gesellschaft unser Tun und unsere Leistungen immer wieder erklären." Die Menschen müssten verstehen, was wir Landwirte tun. Beringmeier verdeutlicht hinsichtlich der Tierschutzdebatten auch, dass „wir Landwirte uns Veränderungen nicht verschließen dürfen. Wir müssen aktiv mitdiskutieren und gemeinsam nach Lösungen suchen“, nur so könne der Weg sein. Beringmeier ist überzeugt: Die Landwirtschaft bleibe nach wie vor ein wichtiger Faktor und Rückgrat des ländlichen Raumes. Einen großen Anteil hätten die Nebenerwerbslandwirte im Kreis Paderborn. Hier weist Beringmeier darauf hin, dass sie oft große Probleme mit Baugenehmigungen haben. Er bekräftigt, dass auch sie sich baulich weiter entwickeln müssen. Abschließend erklärt der Vorsitzende: „Wir Bauern müssen in veränderten Zeiten gemeinsam nach Lösungen suchen, unsere Position in der Öffentlichkeit mehr verdeutlichen und dabei Verbündete suchen.“

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