Ernte geht in die letzte Etappe

15. August 2013

Schönes Wetter willkommen

Eine knappe Woche gutes Wetter noch, um die Ernte im Kreis Soest zum Abschluss zu bringen.

Kreis Soest (wlv). Die Sonne ist den heimischen Bauern herzlich willkommen, so eine Mitteilung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. „Eine knappe Woche gutes Wetter brauchen wir noch, um die Ernte im Kreis Soest zum Abschluss zu bringen“, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Josef Lehmenkühler.

Bei dem schönen Wetter im Juli und August konnten die Landwirte einen beträchtlichen Teil der sommerlichen Ernte einbringen. Die Gerstenfelder sind seit einiger Zeit abgeerntet. Der Raps ist zum größten Teil vom Feld, nur in den Höhenlagen des Kreisverbandsgebietes konnte er noch nicht komplett eingefahren werden. „In der Weizenernte mussten wir eine wetterbedingte Pause einlegen“, sagt Josef Lehmenkühler. Rund die Hälfte des Weizens sei entlang des Hellwegs und nördlich davon schon gemäht,südlich des Hellwegs sei das deutlich weniger.

„Die Erträge liegen bei Gerste und Raps im Durchschnitt, schwanken allerdings regional“, so der Vorsitzende. „Die Weizenernte verspricht in unserer Region gut zu werden,“ freut sich Lehmenkühler. Die Bauernweisheit „Mai kühl und nass, füllt des Bauern Scheun und Fass“, würde sich in diesem Jahr beim Weizen bewahrheiten. Im Mai werde im Getreide das Korn ausgebildet; sei diese Phase lang und bekomme die Pflanze genügend Nährstoffe und Wasser, sei das eine gute Voraussetzung für eine gute Ernte.

„Auch die Erntebedingungen waren bis jetzt sehr gut“, freut sich Lehmenkühler. Nach einigen Jahren, in denen die trockenen Zeitfenster immer nur sehr kurz waren, konnten wir in diesem Sommer den größten Teil der Ernte bei bestem Wetter einbringen.

Der Regen, der die Ernte unterbrochen habe, sei allerdings für die Früchte, die jetzt noch nicht geerntet werden, gut gewesen. „Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben brauchten dringend Wasser“, so Lehmenkühler. Der Mais sehe in der Region je nach Bodenqualität extrem unterschiedlich aus. Die Kartoffeln zeigten einen geringeren Ansatz. Bei den Zuckerrüben seien die ersten Proberodungen ebenfalls deutlich schwächer ausgefallen als im Mittel der letzten Jahre.

Anhang öffnen ( Dateigröße: 449 KB)

Presse-Kontakt

Daten werden geladen …

powered by webEdition CMS