Auf den Feldern kehrt langsam Ruhe ein

25. November 2016

Sonne bescherte süße Rüben

Kreis Soest (wlv). Die Herbstarbeiten auf den Feldern im Kreis Soest gehen dem Ende entgegen. Die Vegetation kommt zur Ruhe und der Ackerbau geht in die Winterpause. „Die meisten Arbeiten sind geschafft“, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Josef Lehmenkühler.


So sei die  Zuckerrübenernte, die seit der zweiten Septemberhälfte laufe, nun bis auf einige Restflächen abgeschlossen. Die Abfuhr zur Zuckerfabrik erfolge noch bis ungefähr Mitte Dezember. „Die Witterungsbedingungen während der Ernte waren größtenteils gut, so dass die Rüben bodenschonend geerntet werden konnten“, sagt der Landwirtevorsitzende.  Die mengenmäßigen Erträge seien in diesem Jahr deutlich geringer als im vergangen Jahr, wenn auch regional etwas unterschiedlich. Mit den  Zuckergehalten hingegen seien die Bauern im Kreis Soest sehr zufrieden. „Die intensive Altweibersonne hat uns so süße Rüben beschert wie selten“, freut sich Lehmenkühler.


Die Maisernte, die aufgrund des trockenen Spätsommers in diesem Jahr sehr früh begonnen habe, sei ebenfalls abgeschlossen.

Auch die Kartoffeln und Möhren sind im Kreis Soest aus dem Boden. Bei den Kartoffeln seien die Erntebedingungen zu Beginn sehr schwierig gewesen. „Die Böden waren im September extrem trocken und daher war das Roden sehr problematisch. Nach dem Regen im Oktober funktionierte die Ernte dann optimal“, sagt Lehmenkühler. Die Erträge fielen in diesem Jahr bei den Kartoffeln jedoch geringer aus.


Auf den Feldern im Kreis Soest ständen noch die Wintergemüsearten, wie beispielsweise der Grünkohl, der über den ganzen Winter hinweg geerntet werde und frische Vitamine aus der Region liefere.


Parallel zur Ernte der herbstlichen Früchte waren die Bauern in den letzten Wochen damit beschäftigt, die neue Saat in den Boden zu bringen. Auch diese Arbeiten seien, bis auf die Flächen, auf denen kürzlich noch Rüben gestanden hätten, abgeschlossen.

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