Geflügelpest im Kreis Soest Die Tiere im Blick

19. Dezember 2016

Kreis Soest (wlv). Mit großer Betroffenheit reagiert der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Soest Josef Lehmenkühler auf das aktuelle Geflügelpestgeschehen im Kreis Soest. Als Landwirt finde ich es bedrückend, dass viele Tiere getötet werden müssen und kann mir vorstellen, wie schlimm die derzeitige Situation für die betroffene Bauernfamilie sein muss.

 „Dabei muss ich dem Landwirt ein großes Lob aussprechen“, sagt der Vorsitzende. Nur durch eine extrem gute Tierbeobachtung sei der Geflügelpesteinbruch so schnell festgestellt worden.  

„Die nun geltenden Maßnahmen im Sperr- und Beobachtungsgebiet betreffen noch viele weitere Bauern im Kreis Soest und schränken besonders Transporte stark ein“, sagt Lehmenkühler. Trotzdem halte er diese Vorsichtsmaßnahmen für extrem wichtig, damit sich das Seuchengeschehen nicht weiter ausbreite. Auch das Töten der Tiere auf dem betroffenen Hof sei zwar schlimm gewesen, aber absolut notwendig, um andere gesunde Tiere zu schützen. Er appelliert auch an die Hobbygeflügelhalter, die Auflagen genau zu beachten und keine Risiken einzugehen.

„Die Geflügelpest ist für unsere geflügelhaltenden Höfe ein großes Problem“, sagt der Landwirtevorsitzende. Verbraucher seien dadurch jedoch nicht betroffen, da das Virus keinerlei Gefahr für den Menschen darstelle.

 

 

 

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