Bauern aus dem Kreis Soest bei Demo in Hamburg

15. November 2019

Appell zur Umweltministerkonferenz: Kooperation statt Verbote

Kreis Soest /Hamburg (wlv). Tausende von Traktoren prägten am gestrigen Donnerstag der Bild in Hamburg: Bauern, Schäfer, Jäger, Flächeneigentümer und andere Landnutzer aus dem gesamten Bundesgebiet forderten anlässlich der Umweltministerkonferenz in Hamburg von den Umweltministern von Bund und Ländern eine Politik unter der Überschrift „Kooperation statt Verbote – Dialog statt Konfrontation". Auch Bauern aus dem Kreis Soest waren nach Hamburg gereist.

Die Teilnehmer der Kundgebung forderten der Kooperation und Freiwilligkeit im Natur- und Umweltschutz Vorrang vor Verboten und Auflagen einzuräumen. Besonders das von der Umweltministerin Schulze auf den Weg gebrachte Aktionsprogramm Insektenschutz würde das Vogelschutzgebiet Hellwegbörde - und damit die Bauern im Kreis Soest - massiv treffen, wenn es tatsächlich in seiner jetzigen Form so kommen würde.

In einer gemeinsamen Erklärung, die im Rahmen der Kundgebung übergeben wurde, wird die Politik aufgefordert, Insektenschutz nur im Dialog und in Kooperation mit den Landnutzern umzusetzen und im Zusammenhang mit der Novelle der Dünge­verordnung und beim Gewässerschutz stärker regional zu differenzieren und die Kooperation zu stärken!

Gemeinsam getragen wurde die Kundgebung von den im Aktionsbündnis Forum Natur zusammengeschlossenen Nutzerverbänden, den Bauernverbänden aus Hamburg und mehrerer Bundesländer, mehrerer Landesschafzuchtverbände und Weidetierhalterverbände sowie Bauern der Bewegung „Land schafft Verbindung“.

 

 

Presse-Kontakt

Aus ganz Westfalen-Lippe, so auch aus dem Kreis Soest, waren Landwirte und Landwirtinnen nach Hamburg zur Umweltministerkonferenz gereist.

Landwirte und Landwirtinnen aus dem Kreis Soest im Gespräch mit Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.

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