"Die Tiere sind bei Ihnen in guten Händen"

21. April 2015

Landesvorstand der FU besucht einen Sauenbetrieb in Hopsten

Mit Karsten Mersch und Walter Wiesmann (5. u. 6. von rechts) erkundeten die Mitglieder des Landesvorstandes der Fauenunion die Sauenhaltung in einem bäuerlichen Familienbetrieb in Hopsten

-wlv/mg- Hopsten. „So sieht also die moderne Landwirtschaft in Wirklichkeit aus. Das hatten wir uns ja ganz anders vorgestellt.“ Neues Terrain betraten CDU-Politikerinnen aus dem Rheinland und Westfalen mit einem Besuch des Sauenbetriebs von Familie Walter Wiesmann in Hopsten – und das Erstaunen war groß. Wie bäuerliche Familienbetriebe im Kreis Steinfurt wirtschaften und wie die Bauernfamilien ihre Tiere verantwortungsbewusst betreuen, das überraschte die Frauen des Landesvorstandes der CDU-Frauenunion. Sie interessierten sich für alle Abläufe in dem landwirtschaftlichen Unternehmen und ließen sich von Walter Wiesmann und seinem jungen Berufskollegen Karsten Mersch genau die Haltung der Tiere erklären.„Wir arbeiten täglich daran, die Bedingungen in unseren Ställen weiter zu optimieren. Wir setzen nach Möglichkeit homöopathische Mittel ein, wenn ein Tier krank wird, und experimentieren auf vielen Gebieten. Das Tierwohl hat für uns hohe Priorität“, sagte Wiesmann.

Wie sehr die politischen Rahmenbedingungen Einfluss auf die tägliche Arbeit in der Landwirtschaft nehmen mit immer neuen Gesetzen und Verordnungen, die häufig von den Landwirten als fach- und realitätsfremd empfunden werden, konnten die CDU-Politikerinnen gut nachvollziehen. Sie hatten sich zuvor schon im Rahmen ihrer Vorstandssitzung theoretisch mit der aktuellen Agrarpolitik auseinandergesetzt. Mit Christina Schulze-Föcking (MdL) hatten sie eine kompetente Referentin in ihren eigenen Reihen, die als aktive Landwirtin und Landespolitikerin mit den CDU-Frauen intensiv diskutierte. Was bedeuten die Entscheidungen in Brüssel, Berlin und Düsseldorf für die landwirtschaftlichen Betriebe in Westfalen? Welche Auswirkungen hat das Verbandsklagerecht? „Wir wollen aber nicht nur reden, sondern auch sehen, worüber wir sprechen“, war der Antritt der CDU-Frauen.  

Deshalb zogen sie sich im zweiten Teil ihrer Veranstaltung Overalls und Stiefel an und besichtigen den Sauenbetrieb in Hopsten und gingen mit den Ferkeln auf Tuchfühlung. „Die Tiere sind bei Ihnen in guten Händen", zeigten sich die CDU-Frauen überzeugt. „Wir werden die Idee weitertragen, nicht nur über die Landwirtschaft zu reden, sondern direkt vor Ort mit den Landwirten in den Dialog zu treten.“

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