Landwirtschaft im Dialog mit Landespolitikerinnen

03. September 2018

-wlv/mg- Kreis Steinfurt. „Wir unterstützen die Landwirte im Kreis Steinfurt natürlich dabei, die Folgen der Dürre zu bewältigen.“ Diese Botschaft hatten die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Andrea Stullich und Christina Schulze Föcking jetzt ins Grüne Zentrum nach Saerbeck mitgebracht. Die beiden Politikerinnen trafen sich mit Vertretern des WLV-Kreisvorstandes, um die aktuellen Herausforderungen zu diskutieren, denen sich die Bauernfamilien gegenüber sehen. Christina Schulze Föcking, frühere NRW-Landwirtschaftsministerin, ist weiter in der CDU als Agrarexpertin gefragt. Sie steht dem Landesagrarausschuss der CDU vor und ist Mitglied im Bundesfachausschuss, sowie Vorsitzende der Kreis-CDU. Mit den Arbeitsschwerpunkten Arbeit, Gesundheit, Soziales, Kultur und Medien sowie als Mitglied im Petitionsausschuss interessiert sich Andrea Stullich für alle Themen, die die Bauernfamilien im Kreis bewegen. 

Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Benedikt Langemeyer führt einen Milchviehbetrieb in Mettingen. Am Beispiel seines Betriebes schilderte er die Auswirkungen der langen Hitze- und Trockenheitsperiode dieses Sommers auf die Höfe im Kreis. „Es wird in den Wintermonaten massiv Futter fehlen“, ergänzte Carsten Spieker, ebenfalls stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender und Sauenhalter aus Lienen. Die betriebliche Betroffenheit sei aber lokal und regional sehr unterschiedlich.

Die Agrarminister der Länder prüften gerade mit ihren Finanzministern, welche steuerlichen Möglichkeiten es für Landwirte bei der privaten Risikovorsorge geben könne, so die CDU-Politikerinnen. Das Land NRW sei selbstverständlich bereit, sich an gemeinsamen Hilfen des Bundes und der Länder zu beteiligen. Finanzielle Hilfen dürften nicht mit der Gießkanne, sondern müssten nach Bedürftigkeit verteilt werden, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig.

Darüber hinaus standen die Themen Landschaftsplanung im Kreis Steinfurt, aktuelle Straßenbauvorhaben und die Sorge der Landwirte im Raum Ibbenbüren/Mettingen wegen fehlender Transparenz beim Rückzug der RAG aus dem Bergbau auf der Tagesordnung des Informationsgesprächs. „Sie können sich als Landwirtschaft mit Ihren Fragen immer an uns wenden. Wir werden Ihre Anliegen dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten“, versprachen Christina Schulze Föcking und Andrea Stullich.   

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