WLV begrüßt Trinkmilchabschlüsse zwischen Molkereien und LEH

08. November 2013

Münster <wlv> Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) begrüßt die jüngsten Vertragsabschlüsse für Trinkmilch zwischen Molkereien und dem Lebensmitteleinzelhandel. Mit den neuen Kontrakten konnte die Molkereiwirtschaft Preiserhöhungen für Milch-Basisprodukte wie Trinkmilch, Joghurt oder Sahne durchsetzen. Damit schließt die „Weiße Linie“ mit deutlicher Verspätung die Verwertungslücke zu Käse sowie Butter und Pulver.

Mit den Ergebnissen der Kontraktverhandlungen wird nun auch im Inlandsgeschäft für die „Weiße Linie“ ein Ertragsniveau erreicht, welches dem des seit längerer Zeit florierenden Exportgeschäfts entspricht.

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband begrüßt die Erlösanpassung bei den Milchbasisprodukten und sieht in den steigenden Molkereiabgabepreisen für den Frische-Bereich ein gutes Signal für die heimischen Milcherzeuger. „Wir erwarten nun von den Molkereien ein entsprechendes Nachziehen bei den Milcherzeugerpreisen“, formulierte heute ein Sprecher des Verbandes die Erwartungen der heimischen Milchbauern. „Nach wie vor sind deutsche Milch und Milchprodukte auf dem Weltmarkt sehr gefragt. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend weiter anhält“.

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