WLV-Präsident Röring fordert hartes Vorgehen gegen Tierquälerei

13. Dezember 2013

Bauernverband nimmt Stellung zu Fernsehberichten über Ferkeltötungen

Münster <wlv> Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) reagiert mit Empörung auf einen Filmbeitrag des ARD-Magazins Report, in dem in dieser Woche schockierende Bilder von der Tötung junger Ferkel in einem Sauenstall gezeigt wurden. Aus Sicht des WLV handelt es sich hierbei um einen klaren Verstoß gegen bäuerliches Selbstverständnis im Umgang mit Tieren.

„Ich unterstelle zunächst, dass es sich bei den gesendeten Aufnahmen nicht um inszenierte Bilder handelt. Wenn dies so ist, kann ich als Bauer und Präsident des Bauernverbandes von Westfalen-Lippe nur feststellen: Hier wurde in abstoßender Weise gegen die Fürsorgepflicht gegenüber einem Nutztier verstoßen. Dies ist nicht akzeptabel und muss konsequent bestraft werden“, so WLV-Präsident Johannes Röring heute in Münster.

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband sieht sich durch die Fernsehbilder in seiner Überzeugung bestärkt, dass auch innerhalb der Landwirtschaft noch stärker als bisher die Auseinandersetzung darüber geführt werden muss, wie das Fehlverhalten einzelner Betriebe der Branche verhindert werden kann und ggf. geahndet werden muss.

WLV-Präsident Röring: „Die Solidarität der Bauern und der Gesellschaft können und dürfen nur die Bauern erhalten, die ihre Nutztiere verantwortungsvoll behandeln. Wer anders handelt, fügt nicht nur Nutztieren Leid zu, er zerstört auch die Arbeit vieler Bauernfamilien, die mit Energie und Idealismus für unsere heimische Tierhaltung werben.“     

 

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