Gewässerschutz ist auch Verantwortung der Landwirtschaft

27. Januar 2016

WLV wirbt für gemeinsame Ursachenforschung

Münster <wlv> Der Schutz von Oberflächengewässern liegt auch in der Verantwortung der heimischen Landwirtschaft. Mit dieser eindeutigen Aussage reagiert der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) auf jüngste Meldungen über das vermehrte Auftreten von Abwasserpilzen in Oberflächengewässern in einzelnen Regionen von Westfalen-Lippe. Zugleich befürwortet der Verband eine differenzierte Analyse des Problems und ein gemeinsames Vorgehen von landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden und Fischern bei der Ursachenbekämpfung. Hierzu ist ein gemeinsames Vorgehen des WLV mit dem Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. bereits vereinbart worden.

„Aufgrund der bisher vorliegenden Berichte liegt die Vermutung nahe, dass die zu beobachtende Ausbreitung des Abwasserpilzes zumindest teilweise auf den unsachgemäßen Zufluss von Nährstoffen aus dem Bereich der Landwirtschaft zurückzuführen ist. Hier muss schnell Klarheit geschaffen werden – sowohl über den Umfang wie auch die Quelle der Verunreinigungen. Wo schuldhaftes Handeln vorliegt, ist dieses entsprechend zu sanktionieren. Bei der Lösung des Problems setzen wir zudem auf das konzertierte Vorgehen von Landwirten,
Fischern und Behörden“, sagte WLV-Hauptgeschäftsführer Werner Gehring in Münster.

Medienberichten zufolge ist in jüngster Zeit in den Kreisen Borken, Steinfurt, Höxter und in der Stadt Münster in Oberflächengewässern die Ausbreitung von Abwasserpilzen festzu-stellen. 

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