Grüne Gentechnik – Der Gamechanger auf dem Acker?

Experten diskutieren am 25. August in Nottuln das „Pro und Contra“ moderner Biotech-Verfahren für die Landwirtschaft im Münsterland
Die EU hat vor wenigen Wochen die regulatorischen Schranken für bestimmte gentechnisch-veränderte Nutzpflanzen gelockert. Damit hat das EU-Parlament mit der Verabschiedung der dazugehörigen Verordnung erneut eine Diskussion auch unter Ackerbauern im Münsterland losgetreten: Können genomische Verfahren – wie zum Beispiel die „Gen-Schere“ Crispr-Cas – eine Lösung sein für eine Vielzahl an Herausforderungen in der Landwirtschaft? Darum soll es in einer Dialog-Veranstaltung am 25. August in Nottuln-Appelhülsen gehen. Für diesen Dienstagabend um 19:30 Uhr (Einlass: ab 19 Uhr) im Bürgerzentrum „Schulze Frenkings Hof“ (Adresse: Schulze-Frenkings-Hof 40) laden der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) mit seinem Kreisverband Coesfeld und das iGEM-Team der Universität Münster alle Interessierten herzlich ein. Hinter dem Begriff iGEM (kurz für: international Genetically Engineered Machine) steht der weltweit renommierteste Wettbewerb für Studierende auf dem Gebiet der synthetischen Biologie.
