27. Mai 2026

Feldtag in Havixbeck des HumusKlimaNetzwerks

Wie sorge ich dafür, dass sich meine Kulturpflanzen in der Konkurrenz gegen Unkräuter durchsetzen, wenn ich auf Pflanzenschutz- und Bodenbearbeitungsmaßnahmen weitestgehend verzichten möchte? Um diese Frage geht es am 27. Mai auf dem Hof Kückmann.

Auf dem Biobetrieb von WLV-Kreisvorstandsmitglied André Kückmann geht es von 13.45 – 17.30 Uhr ganz praktisch darum, welche Maschinen sich für reduzierte Bearbeitungsstrategien anbieten. Veranstalter der kostenlos angebotenen Praktiker-Fortbildung ist das HumusKlimaNetz, ein bundesweites Modellvorhaben zum nachhaltigen Ackerbau. Teilnehmen können sowohl biologisch- wie auch konventionell wirtschaftende Betriebe.

Datum
27. Mai 2026   13:45 Uhr
End-Datum
27. Mai 2026   17:30 Uhr
Ort
Sandsteinhof Kückmann. Natrup 20,. 48329, Havixbeck

Welche Inhalte bietet der Feldtag in Havixbeck?

Systeme, die gänzlich ohne Bodenbearbeitung auskommen, sind rar und in erster Linie nur in Kombination mit Totalherbiziden im konventionellen Ackerbau darstellbar. Im Ökolandbau kommt der Bodenbearbeitung weiterhin eine Schlüsselrolle zur Regulierung der Begleitflora zu.

Doch was ist möglich, wenn man als Biobetrieb eine möglichst geringe Bearbeitungsintensität wählen möchte? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Feldtags. Der Havixbecker WLV-Ortsverbandsvorsitzende André Kückmann hat viele seiner Flächen schon langjährig konservierend in Bewirtschaftung. Was früher noch konventionell begann, setzte er seit der Umstellung ökologisch fort. Welche Erfahrungen er mit der reduzierten Bodenbearbeitung gesammelt hat und welche Ansätze er aktuell weiterentwickelt, sind Thema des Feldtags.

Wie läuft Praktikertag ab?

Welche Maschinen sich für diese Ziele anbieten, wird am Beispiel von zwei Flachgrubbern, einem Schälpflug und einer Direktsaat-/Mulchsaat-Sämaschine aufgezeigt, heißt es in der Ankündigung des HumusKlimaNetz. Abgerundet wird das Programm mit einer Feldbegehung in Hofnähe. Auf der Fläche wurde im letzten Sommer eine Sommerzwischenfrucht ausgesät, welche zur Herbstaussaat unterschiedlich intensiv bearbeitet wurde. Im Extrem hat der Betrieb den Ansatz des „Planting Green“ kleinräumig umgesetzt – keine Bodenbearbeitung, nur Saat. Auf der restlichen Fläche wurden verschiedene Zerkleinerungsschritte und Bodenbearbeitungsschritte vor der Saat angewendet. Wir sprechen den Boden an einem Bodenprofil an und führen gemeinsam eine Spatendiagnose durch.