Rentenkommissionsvorschlag: | 1. Juli 2026

Landwirte der Region: Minijobs dürfen nicht abgeschafft werden

„Minijobs sind in der Landwirtschaft ein wichtiger Baustein, um saisonale Arbeitsspitzen zu bewältigen“, sagt Landwirtevorsitzender Thomas Döring.
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Der Vorschlag der Rentenkommission, Minijobs generell abzuschaffen, wird in der heimischen Landwirtschaft sehr kritisch gesehen

Ruhr-Lippe (wlv). Der Landwirtschaftliche Kreisverband Ruhr-Lippe (Bochum, Dortmund, Hamm, Herne, Kreis Unna)  sieht die Vorschläge der Rentenkommission, Minijobs abzuschaffen, mit großer Sorge. Besonders in der Landwirtschaft seien Minijobs ein wichtiger Baustein, um saisonale Arbeitsspitzen bei Ernte, Pflege und Vermarktung abzufedern.

Thomas Döring, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe, erklärt: „Minijobs sind für viele unserer Betriebe schlicht notwendig. Gerade in arbeitsintensiven Zeiten der Landwirtschaft sichern sie Flexibilität und helfen, Arbeitsspitzen überhaupt bewältigen zu können. Eine Abschaffung würde viele Höfe vor große Probleme stellen. Zugleich würde sie Beschäftigte treffen, die auf den Verdienst angewiesen sind.“

Der Verband warnt, dass eine ersatzlose Streichung der Minijobs die Höfe zusätzlich belasten und die Wettbewerbsfähigkeit schwächen würde. Für viele Minijobber ginge damit auch ein wichtiger Verdienst verloren. Statt neuer Bürokratie brauche es praxistaugliche Lösungen, die den besonderen Anforderungen der Landwirtschaft gerecht werden.

 

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