Silke Gorißen besucht Gut Averfeld Brüterei in Senden

NRW-Landwirtschaftsministerin informiert sich über KI-Projekt zur frühestmöglichen Geschlechtsbestimmung im Ei
Silke Gorißen reist übermorgen in den Kreis Coesfeld. Am Freitag (12. Juni) macht sie sich in Senden ein Bild von den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz für mehr Tierwohl in der Hühneraufzucht. Die Brüterei Gut Averfeld ist die dritte Station im Rahmen ihrer Tour „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“.
Die Landwirtschaftsministerin will im Rahmen der Tour darauf aufmerksam machen, wie weitreichend die Land- und Forstwirtschaft schon heute auf moderne Technologien und praxisnahe Innovationen setzt.
Ein Paradebeispiel in den Augen ihres Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MLV): Das in Senden laufende Modellprojekt zur frühestmöglichen Geschlechtsbestimmung im Ei: Mithilfe spezieller Lichttechnik und Künstlicher Intelligenz wird das Geschlecht eines Kükenembryos bereits vor dem 7. Bruttag ohne Eingriff erkannt, heißt es in der Terminankündigung des MLV. Die Technologie könnte neue Perspektiven für Tierwohl, regionale Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Brütereien eröffnen, heißt es dort weiter zum vom Münchener Start-Up-Unternehmen Om(egg)a entwickelten Verfahren. Diese Sexing-Methode wird seit 2023 von Inhaber Burkhard Brinkschulte in seinem Unternehmen erprobt, der aktuell in NRW einzigen Brüterei konventioneller Legehennenküken. Von ehemals 25 Brütereien bundesweit gibt es mittlerweile nur noch drei.
Auch der WLV-Fachausschuss Geflügel und das Nachwuchsangebot „WLV Next Generation“ hatten sich in der Vergangenheit schon ein Bild vom Projekt in Senden verschafft.
· WDR-TV-Bericht aus 2025 zur KI-gestützten Geschlechtsbestimmung auf Gut Averfeld