Finanzamt wird umgewandelte Kyrill-Flächen neu bewerten
Das Finanzamt wird mit eigenen Sachverständigen zukünftig Kyrill-Flächen in Augenschein nehmen, die zu landwirtschaftlicher Nutzfläche umgewandelt worden sind. Im Rahmen einer Bodenschätzung werden neue Werte für diese Grundstücke ermittelt. Die Bodenschätzung betrifft rund 450 ha im HSK und soll über einen Zeitraum von 7- 10 Jahren andauern. Im Rahmen der Bodenschätzung wird ein Sachverständiger mit 2 Landwirten des sogenannten Schätzungsausschusses die Bewertungsmethoden durchführen und Bodenproben ziehen. Die betreffenden Personen sind gesetzlich zum Betreten der Grundstücke berechtigt. Über die Schätzung des Ergebnisses werden betroffene Grundstückseigentümer dann informiert, um sogenanntes rechtliches Gehör zu gewähren. Beginnen will der beauftragte Sachverständige, Herr Heinrich Kaup, wahrscheinlich in den Städten Schmallenberg und Winterberg. Im Rahmen der Bodenschätzung werden nicht diejenigen umgewandelten Grundstücke in Augenschein genommen, die erst aufgrund der Kalamitätsereignisse Grünland wurden. Es geht um reine Kyrill-Flächen.